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Bundeshaushalt: Erstmals 50 Mio. für Games-Förderung

13.11.2018 | 16:50 Uhr |

Die Bundesregierung will die Entwicklung von Spielen aus Deutschland im Jahr 2019 mit 50 Millionen Euro fördern.

Deutschland hat sich bislang bei der Förderung von Games-Entwicklern eher schwer getan. Als Ergebnis gibt es hierzulande nur wenige Hersteller, die internationale Erfolge feiern. Die Bundesregierung will als Reaktion nun ein Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umsetzen: einen Fördertopf mit 50 Millionen Euro für die Games-Entwicklung. Der Bundeshaushalt für das Jahr 2019 enthält einen entsprechend großen Games-Fonds. Dieser liegt beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Das konkrete Förderprogramm muss jedoch noch entwickelt und von der EU freigegeben werden. Entwickler aus Deutschland erhoffen sich vom Fördertopf eine Chance, um international erfolgreich bei der Spiele-Entwicklung mitmischen zu können. In Nachbarländern wie Großbritannien, Frankreich oder auch in Kanada wird die Games-Entwicklung von seit Jahren gefördert. Die Produktionskosten fallen dadurch im Vergleich zu Deutschland um bis zu 30 Prozent niedriger aus. Diesen Vorteil machen sich die Studios zunutze, Deutschland wird bislang als Standort eher gemieden. Der Marktanteil deutscher Spiele-Entwicklungen ist als Ergebnis seit Jahren rückläufig. Deutsche Entwickler konnten so von 100 Euro, die Spieler hierzulande für Spiele ausgegeben haben, weniger als 6 Euro für sich beanspruchen.

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