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BSI warnt vor falschen BSI-Mails - Malware statt Update

12.01.2018 | 14:07 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Das Bundesamt für Sicherheit in der IT (BSI) warnt vor Mails mit gefälschtem BSI-Absender. Die Links darin sind gefährlich.

Im Zusammenhang mit den aktuell heiß diskutierten Meltdown-Spectre -Lücken warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, kurz BSI, vor einer aktuellen Spam-Welle . Die Mails geben vor, Sicherheitswarnungen des BSI zu sein.

Die Empfänger werden in den Mails dazu aufgefordert, Sicherheitsupdates auf ihren Rechnern zu installieren. Die in der Mail enthaltenen Links führen allerdings zu einer gefälschten Website, die Ähnlichkeiten mit der BSI-Bürger-Website ( www.bsi-fuer-buerger.de ) aufweist. Die Downloads auf der gefälschten Website entpuppen sich als Schadsoftware, die Rechner und Smartphones infiziert.

In seiner Mitteilung weist der BSI darauf hin, dass die besagten Mails nicht vom BSI stammen und die Empfänger die Mails umgehend löschen sollten. Auf keinem Fall sollte den Links in den Mails gefolgt werden. „Legitime Sicherheitsupdates zur Behebung der Sicherheitslücken "Spectre" und "Meltdown" werden von den jeweiligen Herstellern zur Verfügung gestellt und nicht per E-Mail verteilt“, so der BSI. 

Unter www.bsi-fuer-buerger.de/Spectre_Meltdown  hat der BSI alle seine Informationen und Handlungsempfehlungen zu "Spectre" und "Meltdown" veröffentlicht. Auf pcwelt.de versorgen wir Sie in diesem Beitrag mit allen Infos rund um Meltdown und Spectre. Betroffen sind immerhin alle Windows- und Linux-PCs sowie Macs, iPhones, iPads, Android-Smartphones und -Tablets und sogar AppleTV. Hier erfahren Sie auch, wie Sie sich mit Updates vor möglichen Angriffen schützen können. Wir listen dazu alle bereits verfügbaren Updates von Herstellern auf. Hinzu kommen natürlich viele Hintergrundinfos zu den Lücken.

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