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Browsertest: Chrome, Firefox, Edge und Opera im Vergleich

29.09.2017 | 10:33 Uhr |

Ist Chrome weiterhin der beste Browser – oder schließt der neue Firefox Quantum wieder auf? Außerdem im Test: Microsofts aktueller Edge, Opera 49 sowie die beiden Newcomer Cliqz und Vivaldi. Es bleibt spannend!

Es gibt Software-Rubriken, da dient ein etabliertes Programm quasi als Synonym für das gesamte Genre: Word für die Textverarbeitung, Photoshop für die Bildbearbeitung oder Adobe Acrobat für alles rund um PDF-Dateien. Das ist bei Internet-Browsern völlig anders. Blickt man hier zehn Jahre zurück, dominierte damals Microsoft den Markt. Weit mehr als die Hälfte aller PC-Nutzer surfte Ende 2007 auch deshalb mit dem Internet Explorer, weil er fest ins Betriebssystem integriert war. Das wiederum rief die Wettbewerbshüter auf den Plan, und Microsoft musste die Konkurrenzprogramme neben dem eigenen Browser gleichberechtigt zur Nutzung anbieten. Noch eines ist beim Rückblick bemerkenswert: Chrome tauchte in der Statistik vor zehn Jahren noch gar nicht auf, die erste Version des Google-Browsers erschien nämlich erst im Jahr später.

Mittlerweile steht Chrome da, wo der Internet Explorer 2007 stand: bei einem Marktanteil von weit über 50 Prozent. Das liegt vor allem daran, dass Google einen guten Job gemacht hat und ein hohes Innovationstempo an den Tag legt und alle paar Wochen eine neue Version veröffentlicht; aktuell ist derzeit Nummer 63 beziehungsweise 64. Und so stellte der ehemalige Technikchef des Firefox-Herstellers Mozilla fest, dass „Chrome den Browser-Krieg gegen Firefox gewonnen“ habe.

Auch interessant: Die besten Browser-Plug-ins für Firefox, Chrome & Co.

Wer den Browser-Wettlauf gewinnt, ändert sich immer wieder

Weshalb lautet die Empfehlung dann nicht: Verwenden Sie Chrome! So einfach ist es eben nicht, denn einst führende Programme müssen keineswegs immer vorn bleiben. Das gilt nicht nur für den Internet Explorer, sondern auch für Firefox . Der Mozilla-Browser hat sein lange währendes Zwischenhoch längst hinter sich und wird weltweit derzeit nur noch von jedem achten PC-Anwender verwendet.

Schon seit 2016 ermöglicht Opera Surfen über VPN ohne Volumenbegrenzung.
Vergrößern Schon seit 2016 ermöglicht Opera Surfen über VPN ohne Volumenbegrenzung.

Ist also Google Chrome wirklich (noch) der beste Browser, oder holt die (neue) Konkurrenz wieder auf? Denn neben dem längst etablierten Opera -Browser aus Norwegen unterziehen wir auch drei beziehungsweise vier Newcomer dem Vergleich: Erstens Vivaldi ebenfalls aus Norwegen. Zweitens Cliqz mit integrierter Suchmaschine, der nach Angaben seiner deutschen Entwickler die Privatsphäre schützt. Drittens Edge von Microsoft. Die US-Firma hatte angesichts der Defizite des früheren Internet Explorers mit Windows 10 einen Schnitt gemacht und dem neuen Betriebssystem mit Edge gleich einen neuen Browser verpasst.

Siehe auch: Vivaldi - Neuer Browser für Power-User erschienen

Das „Doppelt so schnell“-Versprechen hält die neue Firefox-Version 57 (Quantum) nicht.
Vergrößern Das „Doppelt so schnell“-Versprechen hält die neue Firefox-Version 57 (Quantum) nicht.

Der vierte „Newcomer“ heißt Firefox Quantum , von dem Hersteller Mozilla sagt, es sei das größte Firefox-Update aller Zeiten. Erst Mitte November und damit gerade noch rechtzeitig zum Redaktionsschluss wurde die finale Fassung 57 fertig, für die auch unsere Messwerte in der Tabelle unten gelten. Zuvor aber haben wir diverse Beta-Versionen des neuen Browsers bereits über Wochen und mit insgesamt positiven Gesamteindruck in der Praxis getestet. Rein optisch fallen beim neuen Photon-Design die eckigen Tabs, die neue Startseite und die Platzierung von Home- und Reload-Button links von der Adresszeile ins Auge. Veränderungen gab es auch unter der Haube: Das betrifft unter anderem die neue Multiprozessorarchitektur („Electrolysis“), die Umstellung der Add-ons auf die neue Webextension-Schnittstelle und die Priorisierung des jeweils aktiven Tabs.

Aktuelle Entwicklungen: Mehr Sicherheit und Komfort

Microsoft spendierte seinem Browser Edge neue Funktionen vor allem jeweils bei den bisher vier großen Updates von Windows 10, zuletzt mit dem Fall Creators Update im Oktober (Version 1709). So kann man nun Einstellungen und Cookies von Chrome importieren, außerdem kann man Textpassagen in elektronischen Dokumenten und Büchern im E-Pub-Format markieren und über das Kontextmenü mit Cortana beziehungsweise Bing recherchieren. Vereinfacht wurde ferner das Management der Favoriten, die sich endlich in einer Baumstruktur speichern lassen.

Google hat bei Chrome in den vergangenen Monaten vor allem in Sachen Sicherheit investiert: Das ist zwar wichtig, für den Anwender aber nicht sofort augenfällig. Wenn wir als neue Funktion die native Integration der Streaming-Übertragung Google Cast erwähnen, scheint die Zeit der ganz großen technischen Neuerungen erst einmal vorbei. Das Beispiel steht zugleich für den allgemeinen Trend zu mehr Bequemlichkeit: So wie man für Google Cast nun kein Plugin mehr installieren muss, so erhöht auch die Konkurrenz den Bedienkomfort. Opera bietet die Möglichkeit, den Facebook Messenger, Telegram und Whatsapp ebenfalls ohne Plug-ins zu verwenden. Praktisch ist ferner das eingebaute virtuelle private Netzwerk (VPN), das sich beispielsweise zum Umgehen des Geoblockings beim Abrufen von Musik-, Video- und TV-Inhalten eignet – ohne das bei Gratisdiensten meist übliche Volumenlimit.

Cliqz bietet höheren Schutz gegen Phishing und Tracking persönlicher Daten.
Vergrößern Cliqz bietet höheren Schutz gegen Phishing und Tracking persönlicher Daten.

Datenschutz und Komfort hat sich Cliqz mit seiner Kombination aus Browser und Suchmaschine auf die Fahnen geschrieben. Sobald Sie mit dem Eintippen einer Webadresse oder eines Begriffs beginnen, schlägt Cliqz vier meist gut passende Webseiten vor. Diese können Sie per Mausklick direkt aufrufen oder alternativ weiter normal über Google suchen. Sie müssen also nie häufiger klicken als üblich. Darüber hinaus sammelt das deutsche, mehrheitlich zum Medienkonzern Burda gehörende Cliqz nach eigenen Angaben keine Daten. So soll die Antitracking-Funktion vor der Übertragung solcher Daten schützen, die einen potenziell identifizierbar machen würden. Was das bedeutet, zeigt das „Cliqz Control Center“ neben der Such- und Adresszeile als Anzahl der Unternehmen, die den Nutzer ohne Schutz auf der gerade geöffneten Webseite tracken würden.

Sofern vorhanden, liest der Vivaldi-Browser bei Fotos im Web gleich deren EXIF-Daten aus.
Vergrößern Sofern vorhanden, liest der Vivaldi-Browser bei Fotos im Web gleich deren EXIF-Daten aus.

Last but not least folgt Vivaldi : Der Browser lässt sich am besten als Ausgliederung oder Fortentwicklung von Opera charakterisieren. Wie Opera und Chrome basiert er auf der Rendering-Engine Blink aus dem Chromium-Projekt. Darüber hinaus bietet Vivaldi außerordentlich viele Einstelloptionen und gibt sich im Surfalltag ziemlich unspektakulär. Die „Web Panels“ genannten, seitlich andockbaren URLs erlauben den schnellen Zugriff auf Webseiten. Praktisch sind ferner mehrere Dutzend thematisch gegliederte deutschsprachige Lesezeichen. Fotografisch Interessierte können sich im Vivaldi-Browser über die „Bildeigenschaften“ von Fotos die Exif-Daten wie Blende, Belichtungszeit, Brennweite und sogar ein Histogramm mit der Farbverteilung anzeigen lassen.

Nicht Browser-spezifisch, aber für mehr Sicherheit bedeutsam ist, dass das World Wide Web Consortium (W3C) vor Kurzem die DRM-Schnittstelle Encrypted Media Extensions (EME) offiziell empfohlen und damit quasi zum Standard gemacht hat. Die EME-Technik gestattet, dass verschlüsselte Videos nun vollständig im Browser laufen. Sicherheitsanfällige Plug-ins wie Adobe Flash oder Microsoft Silverlight dürften somit weiter in den Hintergrund gedrängt werden.

Funktionen und Performance: Browser im Vergleich

Chrome 62

Cliqz 1.16

Edge 41

Firefox 57

Opera 49

Vivaldi 1.12

Hersteller

Google

Cliqz

Microsoft

Mozilla

Opera

Vivaldi

Plattformen: Windows / Mac-OS X / Linux / Android / iOS

+, +, +, +, +

+, +, -, +, +

+, -, -, +, +

+, +, +, +, +

+, +, +, +, +

+, +, +, -, -

Unterstützte Standards

HTML5-Test / CSS3-Test / Ringmark

94%, 59%, 95%

86%, 67%, 94%

86%, 48%, 94%

88%, 68%, 94%

94%, 59%, 95%

93%, 58%, 95%

Audio-Codecs (Auswahl)

AAC, MP3, Ogg Vorbis

AAC, MP3, Ogg Vorbis

AAC, MP3

AAC, MP3, Ogg Vorbis

AAC, MP3, Ogg Vorbis

AAC, MP3, Ogg Vorbis

Video-Codecs (Auswahl)

H264, Ogg Theora, VP8, VP9

H264, Ogg Theora, VP8, VP9

H264

H264, Ogg Theora, VP8, VP9

H264, Ogg Theora, VP8, VP9

H264, Ogg Theora, VP8, VP9

Webstandards (Auswahl)

WebGL, WebGL 2, WebRTC

WebGL, WebGL 2, WebRTC, WebVR, DRM-Support

WebGL, WebRTC, WebVR, DRM-Support

WebGL, WebGL 2, WebRTC, WebVR, DRM-Support

WebGL, WebGL 2, WebRTC

WebGL, WebGL 2, WebRTC

Funktion und Sicherheit

Sync: Verlauf / Bookmarks / Tabs / Passwörter / Einstellungen / Erweiterungen / mobiler Browser

+, +, +, +, +, +, +

in Planung

-, +, -, -, -, -, +

+, +, +, +, +, +, +

+, +, +, +, +, -, +

angekündigt

Adressen ergänzt durch

Verlauf, Favoriten, Websuche

Verlauf, Websuche, Schnellsuche

Verlauf, Favoriten, Websuche Favoriten

Verlauf, Favoriten, Websuche

Verlauf, Favoriten, Websuche

Verlauf, Favoriten, Websuche

Erweiterungen

sehr viele

wenige

wenige

viele

sehr viele

sehr viele

Sicherheit - Browserscope

16

15

16

15

16

16

Performance-Messungen

Basemark Web 3.0 (Allround, Punkte)

536

342

292

380

508

503

Jetstream (Javascript, Punkte)

186

179

259

199

185

163

Chalkboard (Tempo, sek)

7,3

114

39,2

100,9

7,8

21,5

Kraken 1.1 (Tempo, ms)

1,048

1,067

0,993

0,852

1,066

1,227

Speedometer (Allround, Durchläufe / Min.)

153

93

103

95

150

159

Speicher- / CPU-Belastung (Leerlauf)

185 MB / <0,5%

540 MB / ca. 6%

465 MB / ca. 1%

300 MB / ca. 6%

295 MB / ca. 2%

207 MB / <1%

Tausende Erweiterungen für Chrome, Firefox, Opera und Vivaldi

Zwar können alle Browser längst viel mehr als nur Webseiten anzeigen, noch mehr Funktionen stehen aber erst über die vielen installierbaren Zusatzprogramme zur Verfügung. Der Google-Browser lässt sich über den Chrome Webstore mit Tausenden solcher Erweiterungen aufrüsten. Gleiches gilt beziehungsweise galt für Firefox – die Vergangenheitsform wählen wir deshalb einschränkend, weil Mozilla mit der neuen Browserversion auch die technische Basis für die Erweiterungen geändert hat und ab sofort nur noch Add-ons auf Basis der Webextension-Schnittstelle ermöglicht. Diese sind auf der Add-on-Seite mit „Kompatibel mit Firefox 57+“ gekennzeichnet. So kurz nach Erscheinen des neuen Firefox haben natürlich längst noch nicht alle Entwickler ihre Erweiterungen auf die neue technische Basis umgestellt.

Mozilla hat mit Firefox 57 die Basis für die Erweiterungen auf die Webextension-Schnittstelle umgestellt.
Vergrößern Mozilla hat mit Firefox 57 die Basis für die Erweiterungen auf die Webextension-Schnittstelle umgestellt.

In Opera und Vivaldi können Sie ebenfalls alle Chrome-Erweiterungen installieren. Im Vivaldi-Browser genügt es, in die Adresszeile vivaldi://extensions einzutippen und dann über „Mehr Erweiterungen herunterladen“ den Chrome Webstore aufzurufen. Beim Opera-Browser laden Sie zunächst das Add-on „Download Chrome Extension“, über das Sie anschließend Zugriff auf alle Chrome-Erweiterungen erhalten ( Details zu diesem Trick ). Schlecht sieht es bei den Erweiterungen für Edge und Vivaldi aus: Extensions für den Microsoft-Browser gibt es nur über den Windows Store, wo aktuell weniger als 70 Inhalte zur Verfügung stehen. Cliqz wiederum macht die Kontrolle über die Add-ons aus Gründen des Datenschutzes zum Prinzip und erlaubt deshalb nur wenige ausgewählte Erweiterungen. Wer zumindest den Komfort der Cliqz-Suche und die vielen Firefox-Erweiterungen nutzen möchte, verwendet Firefox mit der Cliqz-Erweiterung.

Relevant: Die besten Tricks für Google Chrome auf Android

Webstandards, Funktionen, Benchmarks und Speed im Vergleich

Bei der Analyse, wie gut die Browser die geltenden Webstandards unterstützen, liegen Chrome und Opera beim entscheidenden HTML-5-Test vorne: allerdings nur ganz knapp und dicht gefolgt von Vivaldi. Deutlich aufgeholt hat der neue Firefox Quantum, wie die beiden weiteren Standard-Checks zeigen. Bei den nativ unterstützten Audiound Videocodecs existieren abgesehen von Edge kaum Unterschiede. Dafür punktet der Microsoft-Browser ebenso wie Cliqz und Firefox jetzt mit WebRTC, WebVR und DRM-Unterstützung. Das allerdings ist eine Momentaufnahme, schon in der nächsten Version kann Google Chrome hier nachziehen. Schwach bleibt bei Edge weiter die Synchronisierung, da sind die anderen Programme abgesehen von Vivaldi besser. Dessen Nutzer warten weiter auf den angekündigten Datenabgleich zwischen mehreren Geräten, was auch dem Fehlen einer mobilen Version für Android und iOS geschuldet ist. Alle anderen Hersteller stellen ihre Webtools auch für die beiden wichtigsten Mobilplattformen zur Verfügung, selbst Microsoft bietet Edge mittlerweile für die Smartphone-Konkurrenten auf Apple- und Google-Basis an.

Häufig genutzte Funktionen wie PDF-Viewer, Passwortmanager, Private Mode und vieles mehr haben alle Browser integriert. Jenseits dessen existieren aber doch Unterschiede: So muss man in Cliqz und Opera auf den angenehmen Lesemodus verzichten, in Cliqz darüber hinaus – systemimmanent, wie schon erwähnt – auf die Erweiterungen. Auch ein Formulartool gibt es nicht überall. Aufgeholt haben Edge und Firefox beim Sicherheitstest, die Unterschiede aller sechs Testkandidaten im Browserscope-Vergleich sind nur noch gering.

Fast 536 Punkte erzielt Chrome im Benchmark „Basemark Web 3.0“ - der Bestwert.
Vergrößern Fast 536 Punkte erzielt Chrome im Benchmark „Basemark Web 3.0“ - der Bestwert.

Auf den ersten Blick ergeben die Performance-Ergebnisse in der Tabelle kein ganz klares Bild. Der Fokus auf die drei wichtigsten Benchmarks (Basemark Web 3.0, Jetstream und Speedometer) aber zeigt, dass Chrome weiter vorn liegt. Außerdem verbraucht der Google-Browser die geringsten Hardware-Ressourcen und belastet das Gesamtsystem so am wenigsten. Direkt dahinter reihen sich Opera und Vivaldi ein, was angesichts des identischen Unterbaus nicht verwundert. Enttäuschend dagegen schneidet der neu entwickelte Firefox 57 ab. Er arbeitet zwar rund 20 Prozent schneller als sein Vorgänger, an die drei ersten reicht seine Leistung jedoch nicht heran. Das verwundert auch vor dem Hintergrund, dass Firefox Quantum gerade bei mehreren Prozessorkernen schneller werden sollte. Davon stellte unsere Testplattform mit einem Intel-Core-i5-7400-Prozessor, acht GB RAM, schneller SSD, integrierter Intel- 630-Grafik immerhin vier zur Verfügung. Da haben die Mozilla-Entwickler also noch viel zu tun, auch weil der Browser vor allem die CPU vergleichsweise stark belastet.

Siehe auch: Browser-Tempo im genaueren Vergleich

Das Gleiche gilt für Cliqz, der wie Firefox auf der Rendering-Engine Gecko basiert. Mit Ausnahme eines positiven Ausreißers reiht sich Edge auch bei den Leistungsmessungen hinten ein, außerdem beansprucht der Microsoft-Browser schon im Leerlauf beim „Nichtstun“ unnötig viel Platz des knappen Hauptspeichers.

Fazit: Chrome bleibt weiter der klare Sieger im Vergleichstest

Über alle Benchmarks hinweg steht Google Chrome zusammen mit Bestnoten bei Webstandards, Sicherheit und Erweiterungen weiter an der Spitze des Testfelds. Für alle, die nicht gerade mit virtuellen Anwendungen im Internet unterwegs und deshalb auf WebVR angewiesen sind, ist der Google-Browser also unsere klare Empfehlung. Genauso eindeutig sieht es am unteren Ende aus.

Edge kann auch nach dem vierten großen Update von Windows 10 nicht mit der Konkurrenz mithalten, und zwar in keiner Disziplin.

Aktuell ist auch der neue Firefox (noch) keine ausdrückliche Empfehlung wert.

Bei der objektiv gemessenen Leistung liegt Cliqz nur im Mittelfeld. Dafür ist die Suchfunktion mit Vorschlägen für meist passende Webseiten wirklich clever. Dazu kommen Privacy-Features wie Antitracking, Werbeblocker & Co.: eine Art „Anti-Google- Browser“ also.

Vivaldi arbeitet insgesamt ähnlich schnell wie Opera und bietet wegen seines umfangreichen Einstellmenüs sehr viele Möglichkeiten zum Anpassen an seine persönlichen Vorlieben. Sogar das Laden von Bildern lässt sich bei langsamer Internetanbindung oder um mobiles Datenvolumen zu sparen unterbinden. Dagegen vermissen wir weiterhin eine Version fürs Smartphone ebenso wie die geräteübergreifende Synchronisierung.

Das alles bietet Opera , dazu kommen die gute Performance, die geringe Ressourcenbelastung und unbeschränktes Gratis-VPN: im Ergebnis ein Geheimtipp.

Chrome: Einstellungen importieren

Google Chrome gewinnt den Vergleich. Wenn Sie direkt auf den Testsieger umsteigen möchten, installieren Sie Chrome und nehmen Ihre persönlichen Einstellungen des alten Browsers gleich mit!

Damit das klappt und sie in Chrome nahtlos weiterarbeiten können, klicken Sie im Google-Browser oben rechts auf „Einstellungen -> Lesezeichen -> Lesezeichen und Einstellungen importieren“. Im nächsten Schritt wählen Sie das, was importiert werden soll, sowie den bisherigen Browser und schließend mit „Importieren -> Fertig“ ab.

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