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Blueberry Pi: Die Raspberry-Pi-Alternative aus Deutschland

04.09.2018 | 15:26 Uhr | Michael Söldner

Der von einem deutschen Studenten entwickelte Blueberry Pi soll als Eigenbau-Alternative zum Raspberry Pi dienen.

Der Einplatinenrechner Raspberry Pi wird weltweit für unterschiedliche Hobbyprojekte eingespannt. Mit dem Blueberry Pi gibt es nun eine weitere Alternative zum Platzhirsch: Der Einplatinenrechner wurde vom deutschen Studenten Marcel Thürmer entwickelt und basiert auf dem SoC Allwinner V3s, das ursprünglich für Action-Cams entwickelt wurde. Wer sich den Blueberry Pi nicht schon vorbestückt kaufen möchte, kann den kleinen Rechner auch selbst zusammenlöten.

Im Gegensatz zum Raspberry Pi fehlt dem Blueberry Pi jedoch ein Videoausgang. Wer unbedingt eine grafische Ausgabe benötigt, muss die Platine entsprechend erweitern. Standardmäßig ist der Einplatinenrechner mit 100-Megabit-LAN, USB , mini-USB, WLAN, Bluetooth, Klinkenbuchse, Mikrofonanschluss und SD-Kartenslot ausgestattet. Dazu kommen noch zahlreiche Pin-Header für die Kommunikation mit der Außenwelt oder den Anschluss von Sensoren. Mit Taktraten von 1,2 GHz und nur einem Kern sollten keine Geschwindigkeitswunder erwartet werden. Auch die 64 MB Arbeitsspeicher dürften die Möglichkeiten deutlich einschränken. Auf Github stellt der Entwickler ein entsprechendes Linux-Image für seinen Blueberry Pi zur Verfügung. Erstehen lässt sich der Einplatinenrechner für 53 Euro plus Porto auf Tindie.com .

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