2315471

Bitcoin: Finanzaufsicht warnt vor Totalverlust

30.11.2017 | 16:28 Uhr |

Die Bitcoin-Kurs-Rallye des Jahres 2017 weckt Begehrlichkeiten bei Anlegern. Doch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht warnt: Anlegern droht der Totalverlust ihrer Anlagen.

Wie unter anderem das Handelsblatt in seiner Onlineausgabe berichtet, warnt Elisabeth Roegele, Exekutivdirektorin der Wertpapieraufsicht bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) davor, dass Anleger ihr gesamtes Vermögen verlieren könnten.

Die Bafin würde den schwindelerregenden Kursanstieg bei Bitcoin mit „Skepsis beobachten“. Das Handelsblatt zitiert die Exekutivdirektorin folgendermaßen: „In Zeiten niedriger Zinsen seien Anleger eher bereit, Risiken einzugehen… Nicht jede Kryptowährung werde sich jedoch am Markt durchsetzen. Im Zweifelsfall drohe Anlegern ein Totalverlust.“

Roegele fährt fort: „Es tummeln sich auch Spekulanten und windige Geschäftemacher am Markt.“ Das würde zu massiven Kursschwankungen bei Kryptowährungen führen, zehn Prozent rauf oder runter seien keine Seltenheit bei Kryprowährungen wie Bitcoin.

Elisabeth Roegele, Exekutivdirektorin Wertpapieraufsicht BaFin
Vergrößern Elisabeth Roegele, Exekutivdirektorin Wertpapieraufsicht BaFin
© BaFin

Kursrallye

Erst Anfang dieser Woche hatte Bitcoin die 10.000-Dollar-Marke ins Visier genommen. Nur einen Tag später fiel tatsächlich diese 10.000er-Grenze. In Australien bieten Menschen sogar Häuser, Villen und Grundstücke für Bitcoins an. Doch heute brach der Bitcoinkurs wieder spürbar ein. 

Alternative Kryptowährungen

Bitcoin ist aber keineswegs die einzige Kryptowährung. Alternativen sind beispielsweise Neo und Ethereum und Ripple.
 
Bitcoins: Geld mit dem eigenen Computer selbst herstellen


0 Kommentare zu diesem Artikel

PC-WELT Marktplatz

2315471