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Besser fotografieren dank harmonischer Farbenlehre nach Johannes Itten

05.03.2018 | 13:12 Uhr |

In vielen Bereichen der Fotografie, besonders bei Mode-, Produkt- und Porträtaufnahmen, spielt Farbe eine wichtige Rolle. Um hier eine möglichst harmonische Stimmung zu schaffen, die den Betrachter anspricht, reicht es nicht, einfach seine Lieblingsfarben zusammenzuklatschen. Vielmehr sollte man sich mit den Grundlagen der Farbenlehre beschäftigen.

Der Schweizer Maler und Kunsttheoretiker Johannes Itten gilt als der Begründer der Farbtypenlehre, die Menschen gemäß ihrer Haut-, Augen- und Haarfarbe in Farbtypen einordnet (warmtonig: Frühlings- und Herbsttyp; kalttonig: Sommerund Wintertyp) und dazu passend eine harmonische Farbberatung bezüglich Kleidung und Make-up liefert. Als Basis dient ein Farbkreis, der Rot, Gelb und Blau als Ausgangsfarben hat.

Möchten Sie möglichst harmonische Farben in Ihren Fotos, sollten Sie die Farbtypenlehre nach Itten studieren.
Vergrößern Möchten Sie möglichst harmonische Farben in Ihren Fotos, sollten Sie die Farbtypenlehre nach Itten studieren.

Daraus lassen sich dann alle anderen Farben mischen, wobei der zweite und dritte Farbkreis jeweils das Mischergebnis aus zwei Farben des ersten respektive zweiten Farbkreises widerspiegeln. Um den Itten-Kreis anzuwenden, sollte man beachten, dass zwei gegenüberliegende Farben als unharmonisch empfunden werden, was aber durchaus auch gewünscht sein kann. Dagegen werden drei Farben, die jeweils 120 Grad auseinanderliegen, zwar als sehr bunt, aber auch als harmonisch wahrgenommen.

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