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Bash-Problem: Führender Bindestrich in Dateinamen

29.01.2019 | 15:03 Uhr | David Wolski

Datei- und Ordnernamen, die mit einem Bindestrich beginnen, führen oft zu Fehlern. So beheben Sie das Problem.

Es gibt ein Sonderzeichen in Datei- und Verzeichnisnamen, das in der Shell für Ungemach sorgt, wenn es am Anfang eines Namens vorkommt. Ist das erste Zeichen eines Namens der Bindestrich, dann ist dieses Dateiobjekt mit Terminalbefehlen nur schwer zu fassen. Nach Experimenten mit Scripts und Befehlen sind solche Dateinamen gar nicht selten.

Ein Bindestrich ist das übliche Signal für Optionen und Parameter. Terminalkommandos interpretieren dieses Zeichen deshalb nicht als Bestandteil des Dateinamens.

Es nützt auch nichts, den Dateinamen in Anführungszeichen zu setzen oder mit einem Backslash (\) als Sonderzeichen auszuweisen.

Stattdessen muss eine andere Notation dem jeweiligen Kommando mitteilen, dass tatsächlich ein Dateiname mit Bindestrich folgt: Zwei aufeinanderfolgende Bindestriche zeigen einem Befehl wie „rm“ oder „mv“ an, dass alle Zeichen dahinter keinesfalls ein Parameter sind.

Eine Datei namens „-test“ wird also mit dem Kommando

rm -- -test 

erfolgreich gelöscht.

Siehe auch: Sonderzeichen in Dateinamen bereinigen

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