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AVM liefert FritzOS 6.90 aus

06.09.2017 | 08:54 Uhr |

Die neue Firmware-Version für Fritzbox-Router und WLAN-Repeater bringt bessere Unterstützung für WLAN-Mesh. Die AVM-Ingenieure haben außerdem zahlreiche Funktionen verbessert und Bugs beseitigt. Auch eine kürzlich bekannt gewordene Sicherheitslücke ist nun beseitigt.

Am 4. September hat AVM wie angekündigt damit begonnen, die neue FritzOS-Version 6.90 auszuliefern. Zunächst gab es das Update für die WLAN-Repeater 1750E, 310 und 1160 sowie für den Powerline-Adapter 1240E. Im Laufe des 5. Septembers kamen die Updates für die Fritzbox-Modelle 7580 und 7560 hinzu. Weitere Modelle wie 7590 und 7490 werden folgen.

AVM hebt vor allem die Unterstützung für WLAN-Mesh hervor. Haben Sie mehrere Geräte der Fritz-Familie im Einsatz, die hinter der zentralen Fritzbox die Reichweite des Drahtlos-Netzwerks erhöhen, können Sie davon profitieren. Alle Einstellungen werden an der zentralen Fritzbox vorgenommen und durch die anderen Geräte, etwa Repeater, übernommen. Dafür müssen auch diese auf die neue Firmware aktualisiert werden. Eine grafische Übersicht Ihres Mesh erleichtert es den Überblick zu wahren. Zukünftige Firmware-Updates für diese Geräte können zentral gesteuert werden. Eine zusätzlicher Repeater kann per Knopfdruck an einem vorhandenen angemeldet werden und so die Repeater-Kette verlängern, um die WLAN-Reichweite weiter zu erhöhen.

Nicht ausdrücklich durch AVM erwähnt wird, dass ein Anfang Juli bekannt gewordenes Datenleck beseitigt worden ist. Über IPv6 könnte ein Angreifer mittels einer präparierten Web-Seite über den Browser Gerätenamen und MAC-Adressen der Geräte im lokalen Netzwerk auslesen. Das wäre an sich nicht weiter tragisch, kann aber Ausgangspunkt für einen Angriff sein, bei dem weitere, dem Angreifer bekannte Schwachstellen ausgenutzt werden.

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