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Autopilot: Tesla testet Mad-Max-Modus

27.06.2018 | 15:01 Uhr |

Tesla testet aktuell einen agressiven Mad-Max-Modus für vielbefahrene Straßen mit dem Prototypen seines Autopiloten.

Wie Tesla-Chef Elon Musk in dieser Woche bekannt gibt, testet Tesla derzeit einen neuen Fahrmodus für seinen Autopiloten. Der Mad-Max-Modus ist an den gleichnamigen post-apokalyptischen Film angelehnt und soll sich besonders für vielbefahrene Straßen eignen. Die höchste Einstellung für das Tesla-Erkennungssystem im toten Winkel beim Autopilot-Modus ist auf kleinere Entfernung zu anderen Autos ausgelegt. Als Beispiel nennt Tesla dabei die zur Rush-Hour vielbefahrene Interstate 405 in Los Angeles. Der Spurwechsel kann hier für Autofahrer zu einer Herausforderung werden. Diese Herausforderung soll der Tesla-Autopilot im Mad-Max-Modus mühelos meistern können.

Die beiden niedrigeren Autopilot-Modi Aggressive und Standard eignen sich für ein geringeres Verkehrsaufkommen. Über Twitter scherzte Musk, Tesla hätte auch über einen noch extremeren LA-Freeway-Modus nachgedacht, der sei dem E-Auto-Hersteller jedoch zu extrem. Der aktuell im Model S und dem Model 3 verbaute Autopilot steuert auf Wunsch die Lenkung, die Bremsen und die Beschleunigung. Der Fahrer muss die Hände jedoch immer am Lenkrad belassen, um im Notfall eingreifen zu können. Zukünftig plant Tesla weitere Autopilot-Erleichterungen wie etwa die unterschiedlichen Fahrmodi, die je nach Verkehrslage ausgewählt werden. Automatische Notbremsungen, ein Spurassistent und die Aufzeichnung von Zwischenfällen sollen ebenfalls bald in Teslas E-Autos Einzug halten.

Der Telas-Autopilot ist jedoch nicht unumstritten. So war die Funktion bei zwei schweren Unfällen in den USA aktiviert. Der letzte Zwischenfall im März 2018 hatte eine Ermittlung des National Transportation Safety Board eingeleitet.

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