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Augmented Reality in der Zahnarztpraxis

06.09.2017 | 14:23 Uhr |

Das schweizer Startup Kapanu zeigt Zahnarztpatienten, wie ihr Lächeln nach der geplanten Korrektur aussieht.

Kapanu, ein Ableger der technischen Universität Zürich, hat in Zusammenarbeit mit Disney Research eine Augmented-Reality-Engine entwickelt . Diese Engine könnte bald in Zahnarztpraxen weltweit zum Einsatz kommen. Dort scannt sie das Gebiss des Patienten mit einer Technik, wie sie bereits in vielen Praxen angewendet wird. Die wirkliche Neuerung präsentiert sich erst nach dem Scan – hier errechnet die AR-Engine, wie das Gebiss des Patienten nach den geplanten Korrekturen oder mit Zahnersatz aussehen wird.

Ein Tablet-PC dient in der Praxis als Augmented-Reality-Spiegel. Damit können Patienten die geplanten Korrekturen nach ihren Wünschen gestalten und beispielsweise den Zahnabstand oder die Zahnform bestimmen. Gibt der Patient sein Okay, startet die Produktion seines Wunschgebisses. Kapanu präsentierte das Konzept im vergangenen Jahr erstmals im Rahmen der Internationalen Dental-Schau in Köln. In der Branche kam der AR-Spiegel anscheinend gut an. Im Juni wurde das Startup von der Ivoclar Vivadent AG übernommen . Das Unternehmen produziert und vertreibt Produkte für Zahnärzte und Zahntechniker.   

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