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Alexander Gerst, Auñón-Chancellor und Prokopjew sind gelandet

20.12.2018 | 09:11 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Am Donnerstag, den 20. Dezember 2018, ist der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst von der ISS zur Erde zurückgekehrt.

Update 20.12.: Alexander Gerst, Serena Auñón-Chancellor und Sergej Prokopjew und sind nach 197 Tagen im All sicher in Kasachstan gelandet .

Update 19.12.: Alexander Gerst hat am 18.12.2018 das Kommando über die ISS an den Russen Oleg Kononenko von der russischen Weltraumorganisation Roskosmos übergeben.

Tipp: Sie können heute Nacht und morgen früh die Rückkehr von Alexander Gerst hier im Live-Stream der NASA verfolgen.

Die ESA wiederum zeigt die Rückkehr hier im Live-Stream: Am 19.12. ab 23 Uhr MEZ die Verabschiedung und das Schließen der Luke. Am 20.12. ab 2.30 Uhr MEZ das Abdocken der Sojus MS-09 vom Rassvet-ISS-Modul. Und die Landung in Kasachstan am 20.12. ab 5.30 Uhr MEZ.

Ein Foto mit allen sechs derzeit an Bord der ISS befindlichen Astronauten und Kosmonauten hat Gerst hier getwittert. Ein sehr beeindruckendes Fotos der Sojus MS-09, mit der die drei Weltraumfahrer zur Erde zurückkehren werden, hat Gerst zudem hier veröffentlicht - mit Deutschland im Hintergrund. Update Ende

Am morgigen Donnerstag, den 20. Dezember 2018, kehrt der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst von der ISS zur Erde zurück. Damit endet der über sechs Monate dauernde zweite Aufenthalt von Astro-Alex auf der Internationen Raumstation. Während der zweiten Hälfte seines Aufenthalts war Gerst auch Kommandant der ISS während der ISS-Expedition 57. Gerst hat prominente Begleitung aus Deutschland mit dabei: die Maus und den blauen Elefanten aus der „Sendung mit der Maus“. Beide Stofftiere stecken selbstverständlich in Raumfahrtanzügen. Gerst berichtet im Laufe des Jahres 2018 in mehreren "Sendungen mit der Maus" über sein Leben auf der ISS.

Gerst und seine beiden Begleiter, die NASA-Astronautin Serena Auñón-Chancellor und der Roskosmos-Kosmonaut Sergej Prokopjew, kehren mit der gleichen Sojus MS-09-Kapsel zur Erde zurück, mit der sie am 6. Juni 2018 zur ISS geflogen waren (als ISS-Expedition 57 bezeichnet). Also mit exakt der Sojus-Kapsel, in der ein zwei Millimeter großes Loch entdeckt wurde, das die Astronauten auf der ISS dann provisorisch geflickt haben. Allerdings ist der Teil der Sojus MS-09, in dem sich das notdürftig geschlossene Loch befindet, für die Rückkehr aus dem All nicht erforderlich. Denn es steckt im Orbitalmodul, das bei der Rückkehr ohnehin abgesprengt wird. Gerst und Kollegen müssen also nicht mit einer löchrigen Sojus in die Erdatmosphäre eintreten und die über 2000 Grad Reibungshitze sowie den harten Aufprall auf der kasachischen Steppe aushalten – die Besatzung befindet sich nämlich im unbeschädigten Landemodul.

Die Landung der Sojus-Kapsel ist am 20.12. für 06.03 Uhr Mitteleuropäischer Zeit geplant (11:03 Uhr Ortszeit). Gerst wird bereits am Landetag nach Köln geflogen, wo er sich längeren medizinischen Untersuchungen unterziehen wird. Alexander Gersts Ankunft in Köln wird am Abend des 20. Dezember 2018 um 20.15 Uhr im militärischen Teil des Flughafens Köln/Bonn erwartet.

Am Morgen des 22. Dezember 2018 (Samstag) wird Gerst von 11.15 bis 12.15 Uhr zusammen mit ESA-Generaldirektor Jan Wörner sowie Frank De Winne, Leiter des Europäischen Astronautenzentrums und Leiter ISS Betrieb, im Europäischen Astronautenzentrum der ESA in Köln eine Pressekonferenz geben.

Tipp : Hier twittert Alexander Gerst von der ISS.

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