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So suchen Sie anonym im Netz – Anzeige

14.08.2017 | 15:40 Uhr

Websuche ohne Tracking, ohne individualisierte Ergebnisse und ganz ohne Eigeninteressen der Anbieter? Nutzer wünschen sich zunehmend neutrale, unabhängige Suchdienste.

Wenn Sie heute etwas im Internet suchen, dann durchsuchen Sie längst nicht mehr das ganze Web, sondern jeder Suchende erhält ganz eigene, vorgefilterte Ergebnisse. Beschrieben wird dieses Phänomen mit dem Begriff „Filterblase“. Suchmaschinen sind keine neutralen Dienste mehr, wenn sie Informationen nach Interessen filtern.
 
Viele Suchmaschinen sind nicht neutral
 
So tauchen beispielsweise die Seiten, die wir häufig besuchen, weiter oben in den Suchergebnissen auf. Algorithmen von Google und Co. sind darauf ausgelegt, nur die Suchresultate zu zeigen, die dem Nutzer am ehesten gefallen. Finden, was man finden soll – nicht das, was man finden wollte. Wer sich unabhängig informieren möchte, wird mit vorgefilterten Ergebnissen nicht glücklich. Diese sind darauf optimiert, dass Nutzer klicken sollen und dabei möglichst weitere Dienste des Anbieters nutzen. Objektiv ist dies nicht, wenn jeder Nutzer andere Ergebnisse erhält und Algorithmen alleine entscheiden, was für wen relevant sein soll.

Sie wissen, was Du letzte Woche gesucht hast
 
In unserem Alltag suchen wir oft Dutzende Male am Tag. Das können sehr unverfängliche Fragen sein, die wir in das Web hineinrufen. In sehr vielen Fällen geben wir damit jedoch auch sensible Informationen über uns preis. Krankheitssymptome, sehr private Interessen oder vielleicht auch nur ein Produkt, das wir kaufen möchten. Informationen, von denen wir nicht wollen, dass jemand zuhört und sich dabei Notizen macht. Genau dies passiert aktuell bei den großen Suchanbietern. Dabei wollen Nutzer nicht, dass ihre Suchanfragen verwendet werden, um daraus ein persönliches Profil zu erstellen. Meistens wissen sie nicht einmal davon. Das Geschäftsmodell der bekannten Suchmaschinen hat sich in den zwei Jahrzenten ihrer Existenz stark verändert. Statt sich auf die besten Ergebnisse zu konzentrieren, sind die großen Anbieter heute Werbeplattformen, die sich auf Targeting spezialisiert haben, um mit Ihren Daten höhere Preise für Werbung realisieren zu können.
 
Dies ist nicht die einzige problematische Entwicklung auf dem Markt der Suchmaschinen. Denn diese individuellen Ergebnisse setzen ein Nutzerprofil voraus, das jeden Schritt protokolliert. Wonach haben Sie gesucht, auf welche Ergebnisse haben Sie geklickt? Damit ist das Tracking nicht beendet: Dank Cookies und zahlreicher Elemente der großen Anbieter auf beinahe jeder Webseite im Netz wird das Nutzerverhalten transparent. Selbst wenn Google und Co. keine Namen kennen, auch ein anonymes Profil führt zu gefilterten Ergebnissen und personalisierter Werbung.
 
Ohne Tracking suchen
 
Das Bewusstsein der Nutzer wächst, dass Suchmaschinen ihr Verhalten speichern und jede – harmlose oder sensible – Suchanfrage ein intransparentes Nutzerprofil schärft. Der Wunsch, nicht alles von sich preiszugeben und mit seinen Interessen keine Werbemaschinen zu füttern, wird deshalb immer größer. Doch was tun, um ohne diese Nachteile und ohne Einschränkungen der Privatsphäre die benötigten Informationen zu erhalten?

Videos PC-WELT: Qwant findet nicht nur Webseiten, sondern auch News und Videos.
Vergrößern Videos PC-WELT: Qwant findet nicht nur Webseiten, sondern auch News und Videos.
© Qwant

Qwant ist die Alternative für alle Nutzer, die nicht wollen, dass Unternehmen ihnen über die Schulter schauen, wenn sie im Netz suchen und die objektive Suchergebnisse erwarten. Für Suchende, die sich eine reine Suchmaschine wünschen. Seit Juli ist Qwant vollständig auf Deutsch verfügbar: „Die Websuche muss sich alleine darauf konzentrieren, was die Nutzer wollen. Eine Suchmaschine muss den Nutzern objektive Ergebnisse liefern, anstatt die User zu analysieren und mit persönlichen Daten die Einnahmen zu steigern.“, sagt Nico Bödeker, Country Head Germany von Qwant. Das junge Unternehmen sitzt in Frankreich und hat sich der Freiheit und Privatsphäre im Netz verschrieben.
 
Spurenlos und ganz ohne Filter
 
Qwant ist komplett unabhängig: eigene Crawler bauen einen eigenen Seitenindex auf. Da keine Satellitenprodukte wie eine eigene Preisvergleichsplattform oder Flugsuche existieren, gibt es keine Eigeninteressen bei der Auswahl der Suchergebnisse. Eine Suchmaschine, die tatsächlich ausschließlich sucht und keine Daten sammelt, um Werbung zu verkaufen.
 
Als europäischer Anbieter arbeitet Qwant ausschließlich mit europäischen Servern und hat sehr übersichtliche Datenschutzbestimmungen: das Unternehmen speichert weder Nutzerdaten, noch verwendet es Cookies. Suchergebnisse zeigt Qwant immer ungefiltert an. Jeder Nutzer sieht mit den gleichen Suchbegriffen exakt die gleichen Ergebnisse. Die Websuche finanziert sich darüber, Lizenzen für die Suchtechnologie zu vergeben, sowie über Werbeanzeigen. Diese zeigt Qwant ausschließlich passend zu den Suchbegriffen an, Targeting oder personalisierte Anzeigen gibt es nicht. Qwant findet nicht nur Webseiten, sondern zeigt auch Bilder, Nachrichten, Videos und Tweets.

Qwant mobil: Qwant ist nicht nur am Desktop, sondern auch mobil verfügbar.
Vergrößern Qwant mobil: Qwant ist nicht nur am Desktop, sondern auch mobil verfügbar.
© Qwant

Private Standardsuchmaschine einrichten
 
Je nach Browser und Gerät gibt es unterschiedliche Wege, Qwant als sichere Standardsuchmaschine zu nutzen. Auf dem Desktop können Nutzer Qwant als Startseite festlegen oder per Plugin integrieren . Auf dem Tablet und Smartphone gibt es eigene Apps . Der einfachste Weg ist es, die Suchmaschine als Startseite zu speichern. Damit haben Sie nicht nur eine private Suchmaschine, sondern sehen auch die wichtigsten Nachrichten und Neuigkeiten auf einen Blick.

Info: Qwant.de
 

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