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Anzeige: Digitalkünstler beschleunigt Workflow mit externem Grafikprozessor (eGPU)

Mit Thunderbolt 3 ausgestattete Macs verfügen seit einiger Zeit über eGPU-Support. Für Digitalkünstler wie Mike Griggs geht mit der Plug-and-Play-Lösung der Wunsch in Erfüllung, auch unterwegs die volle Leistung des GPU-Computings nutzen zu können.

AMD + EGPU im Test

Der Digitalkünstler Mike Griggs verwendet für seinen Workflow am Macbook Pro eine eGPU-Lösung mit Radeon Pro WX 9100. Damit beschleunigte er die Bearbeitung in beispielsweise Maxon Cinema 4D um das Vierfache. Für eine mit Radeon™ ProRender erstellte Szene benötigte der externe Radeon Pro WX 9100 Grafikprozessor 10 Minuten und 8 Sekunden für das Rendering. Mit der im Laptop integrierten Grafikkarte Radeon Pro 560 dauerte der gleiche Vorgang mehr als 42 Minuten ⁴. Dies ist ein großer Vorteil, wenn man unter Termindruck arbeitet.

„Wenn man für ein vollständig digitales Projekt eine Lieferfrist von ein bis zwei Tagen hat und unter Zeitdruck steht, kann eine halbe Stunde einen großen Unterschied machen“, sagte er.

Mit einer Leistungssteigerung von bis zu 4x⁴ wirkt sich der Radeon Pro WX 9100 eGPU in Kombination mit dem MacBook Pro laut Griggs auch auf die Kreativität aus.

„Schnelle Rendering-Zeiten bedeuten einen schnelleren Durchlauf, was wiederum zu besseren Bildern führt”, erklärt er. „Man kann Projekte mit einer Kreativität umsetzen, die bei Rendering-Zeiten von 45 Minuten nicht möglich gewesen wäre. Jetzt ist das Ergebnis sofort sichtbar, lässt sich verfeinern und aktualisieren, ohne dabei den Arbeitsprozess unterbrechen zu müssen.”

Digital Content Creator Mike Griggs erstellt 3D-Kunst, animierte Grafiken und Multimedia-Präsentationen für ein breitgefächertes Spektrum an Kunden. Zu diesen gehören der britische National Trust, verschiedene Herausgeber von Zeitschriften sowie Unternehmen der Fertigungsbranche. Griggs realisiert tagtäglich so unterschiedliche Aufträge wie das Aufnehmen von Vogelgezwitscher in der Umgebung von Virginia Woolfs Landsitz oder die Gestaltung von 3D-Animationen für ein VR-Projekt. Um diese Aufgaben optimal lösen zu können, wollte Griggs mit seinem mobilen Equipment von der revolutionären Entwicklung im Bereich mobiler Grafikprozessoren profitieren.

„Bei mir gleicht kein Arbeitstag dem anderen. Für CGI-Animationen und optimale Portabilität brauche ich die volle Leistung, die das GPU-Computing zu bieten hat – bei Kundenbesuchen, bei der Arbeit unterwegs, beim Sortieren von Foto- und Videodaten oder einfach, um zu Hause auf dem Sofa neue Ideen zu entwickeln“, erklärt Griggs, der Gründer von Creative Bloke.

Steckbrief: eGPU im Einsatz bei Digitalkünstler

PARTNER: Creative Bloke
BRANCHE: Medien & Unterhaltung

HERAUSFORDERUNGEN
Creative Bloke, ein kleines unabhängiges Unternehmen für visuelle Effekte, benötigte einen vielseitig einsetzbaren Grafikprozessor (GPU) der zugleich portabel und leistungsstark war, um die Ansprüche seiner zahlreichen Kunden aus den unterschiedlichsten Bereichen erfüllen zu können.

LÖSUNG
Creative Bloke entschied sich schließlich für die AMD Radeon Pro WX 9100 Grafikkarte in der von Apple empfohlenen Sonnet eGFX Breakaway Box 650W. Die Sonnet wurde an ein AMD FreeSync¹-fähiges 4K-Display angeschlossen.

ERGEBNISSE
Die hohe Performance und Geschwindigkeit der Grafikkarte versetzten die Künstler von Creative Bloke in die Lage, schneller und effizienter zu arbeiten. Für eine mit Radeon™ ProRender erstellte Szene benötigte der externe Radeon Pro WX 9100 Grafikprozessor 10 Minuten und 8 Sekunden für das Rendering². Mit der im Laptop integrierten Grafikkarte Radeon Pro 560X.2 dauerte der gleiche Vorgang mehr als 42 Minuten.

VERWENDETE SOFTWARE
After Effects / Adobe Premiere / Adobe Final Cut Pro X / Apple Cinema 4D / Maxon
AMD-TECHNOLOGIE IM ÜBERBLICK
Radeon Pro WX 9100 eGPU

Bis vor kurzem war Griggs jedoch der Meinung, dass ihn die Kombination von Portabilität und Leistung gegenüber dem idealen „in eine Desktop-Workstation verwandelten Laptop“ zu vielen Kompromissen zwingen würde. Dann führte Apple offiziell GPU (eGPU)-Support für mit Thunderbolt 3 ausgestattete Macs³ ein und empfahl ausschließlich eGPU-Lösungen mit AMD-Grafikkarten. „Ich war begeistert“, sagt Griggs. „eGPUs gelten seit langem als heiliger Gral des modularen Computings. Durch die eGPU-Unterstützung ist die Arbeit mit dem Mac so viel einfacher geworden.“

AMD Radeon Pro macht Mac-Grafiken hochperformant

Unter einer eGPU ist eine vollwertige Grafikkarte zu verstehen, die in einem externen Gerät mit eigener Stromversorgung installiert ist und über ein Thunderbolt™ 3 USB Type-C Interface mit dem Host-PC oder Laptop verbunden ist. Die neuesten Versionen von macOS enthalten einen stabilen eGPU-Support für Radeon Pro Grafikkarten. Dadurch erhalten Künstler wie Griggs eine einfache Plug-and-Play-Lösung, die die Grafikfähigkeiten des Mac-Systems sofort verbessert.

Griggs wählte die AMD Radeon Pro WX 9100 Grafikkarte in der von Apple empfohlenen Sonnet eGFX Breakaway Box 650W, die an ein AMD FreeSync1-fähiges 4K-Display angeschlossen wurde. Diese Kombination macht den „frustrierenden Kompromiss“ überflüssig, den Griggs viele Jahre lang eingehen musste – nämlich zwischen seinem Apple MacBook Pro und seinen maßgeschneiderten, leistungsstärkeren Workstations auf Windows-Basis hin- und herwechseln zu müssen.

Laut Griggs arbeitet sein Laptop mit der Radeon Pro WX 9100 eGPU-Lösung wie eine Workstation. „Tägliche Aufgaben lassen sich mit dieser leistungsstarken GPU-Lösung viel schneller erledigen”, sagt er und ergänzt: „Grafiken und UI-Elemente gleiten mit der Radeon Pro WX 9100 geschmeidiger über den Bildschirm wie ein heißes Messer durch Butter.”

Seiner Erfahrung zufolge werde die Leistung der Adobe-Programme After Effects und Premiere durch den Grafikprozessor wesentlich verbessert, während die von ihm bevorzugte Bearbeitungssoftware Apple Final Cut Pro X, beim Scrubbing, Rendering von Vorschauen oder bei der Arbeit mit Spezialeffekten und Animationen zur „Bestie“ werde.

eGPUs in der Macwelt-Redaktion

Auch die Redaktion der Macwelt nutzt eGPUs zur Beschleunigung diverser Workflows: Hauptsächlich für Videoschnitt und Bildbearbeitung, zwei Prozesse, die in der modernen Medienlandschaft immer wichtiger werden. iMacs mit der integrierten Grafikeinheit Radeon Pro 570 setzen zusätzlich auf eine externe Grafikeinheit, die Radeon Pro WX 9100. Angeschlossen ist diese über die Sonnet eGFX Breakaway Box 650.
 
Die Folge: Das Bearbeiten von Videomaterial in 4K-Auflösung geht flüssig von der Hand. Vor der Ergänzung des Systems um die eGPU benötigte die Vorschau entsprechenden Materials in halber Auflösung Zeit zum Buffern. Der Workflow wurde immer wieder unterbrochen. Somit war nicht nur das Ausrendern des Materials verlangsamt, sondern auch der Weg zum fertigen Produkt umständlicher und der kreative Prozess wurde immer wieder ausgebremst. Mithilfe der eGPU-Lösung ist ein flüssiges Bearbeiten und Anschauen des Materials in voller 4K-Auflösung auf mehreren Bildschirmen problemlos möglich. Das verringert die benötigte Zeit deutlich und wird auch in der Qualität des fertigen Produktes sichtbar. Und wenn die Zeit mal knapp wird, kommt uns die verkürzte Dauer des Rendering-Prozesses nochmal zugute, der auf circa ein Drittel der Zeit geschrumpft ist.

Kris Wallburg

Radeon Pro WX 9100 eGPU gibt kleinen Unternehmen Flexibilität

All diese Workflows können sogar noch effizienter werden, da ein einziges MacBook Pro oder iMac Pro mehrere mit Radeon Pro WX 9100 betriebene eGPUs über verschiedene Thunderbolt 3-Verbindungen unterstützt. „Sie können mehrere eGPUs mit den leistungsstarken internen Radeon Grafikkarten des iMac Pro kombinieren und damit eine skalierbare, modulare Workstation aufbauen”, erklärt Griggs.

Griggs zufolge wird die gegenwärtige Generation von Macs durch diese Flexibilität zum ersten Mal entscheidend aufgerüstet. Die Steigerung der Leistungsfähigkeit ist ein wesentliches Argument, um Künstler von substantiellen Investitionen in Apple-Hardware zu überzeugen. Griggs ist auch von der Flexibilität durch das Hot-Swapping von eGPUs begeistert: Wenn er für alle Video- und Grafikanwendungen Höchstleistung benötigt, kann er Radeon Pro WX 9100 eGPUs bei laufendem Betrieb an sein MacBook Pro anschließen und dieses damit quasi in eine Desktop-Workstation verwandeln. Wenn die interne Grafikkarte des Laptops ausreicht, kann er den externen Grafikprozessor einfach vom Gerät trennen.

„Mithilfe dieser von Apple und AMD umgesetzten Funktionalität lassen sich komplexe Aufgaben erledigen”, sagt er und fügt hinzu, dass der Austausch von internen Grafikkarten bei laufendem Betrieb normalerweise äußerst schwierig sei. „Den eGPU stecken Sie einfach in die Rückseite Ihres Computers und sind fertig — und Ihr Gerät ist dreimal so leistungsstark.”

Laut Griggs wertet die eGPU-Lösung aber nicht nur die Apple-Hardware auf, sondern eröffnet unabhängigen Gestaltern digitaler Inhalte auch neue Wettbewerbschancen. „Mit meiner AMD Radeon Pro eGPU-Box kann ich bei bestimmten Aufgaben mit größeren Studios konkurrieren, da ich ein qualitativ hochwertiges Produkt ebenso schnell abliefern kann wie sie.”

Er weist darauf hin, dass sich Radeon Pro Grafikkarten aufgrund ihres unterschiedlichen Leistungs- und Preisniveaus für die meisten Gestalter von digitalen Inhalten eignen. Mit einem eGPU-Gehäusewird jeder MacBook-Pro-Nutzer seine Desktop-Erfahrung verbessern, meint er und ergänzt: „Die Investition lohnt sich. Denn wenn eine eGPU-Lösung eine Radeon Pro WX 9100 Grafikkarte enthält, ist das Ergebnis wirklich fantastisch.“

Über Creative Bloke

Mike Griggs beschäftigt sich seit 1995 mit verschiedenen Formen der Bildbearbeitung und gilt als Inbegriff des kreativen Generalisten. Mike arbeitet sowohl selbständig als auch als Gestalter grafischer Animationen, 3D/VR-Künstler oder Editor innerhalb von Kreativteams. Alternativ arbeitet Mike auch mit anderen kreativen Spezialisten zusammen, um ein breites Spektrum an Videos und Installationen zu entwickeln. Er verfasst regelmäßig Beiträge für das 3D World Magazine. Zu den Kunden von Mike Griggs gehören die BBC, das Natural History Museum, BP, der National Trust, das Science Museum, Castrol, Volvo, JC Decaux, Invensys, die British Library, Dynamic Earth, das Royal Museum of Scotland, das National Maritime Museum, die VAE Expo 2010 und ein zahlreiche weitere Auftraggeber in Europa, den Vereinigten Staaten und im Nahen Osten.

Über AMD

Seit mehr als 45 Jahren treibt AMD die Entwicklung hochleistungsfähiger Technologien für Computing, Grafik und Visualisierung voran – die Bausteine für Spiele, immersive Plattformen und Rechenzentren. Hunderte Millionen von Verbrauchern, führende Fortune 500 Unternehmen und hochmoderne wissenschaftliche Forschungsinstitute in der ganzen Welt vertrauen täglich der AMD-Technologie, um den Alltag, die Arbeitswelt und die Spielewelten von Menschen zu verbessern. AMD-Mitarbeiter in der ganzen Welt beschäftigen sich mit der Entwicklung großartiger Produkte, die die Grenzen des Möglichen sprengen. Für weitere Informationen darüber, wie AMD die Gegenwart gestaltet und die Zukunft inspiriert, besuchen Sie www.amd.com

Erhältlich bei ausgewählten Partnern.

  1. Erfordert einen Monitor und eine AMD Radeon™ Grafikkarte, beide mit FreeSync-Support. Eine vollständige Liste aller Spezifikationen finden Sie unter: www.amd.com/freesync. Lassen Sie sich die Kompatibilität vor dem Kauf von Ihrem Systemhersteller bestätigen. GD-127

  2. Bei unabhängigen von Mike Griggs, dem Gründer von Creative Bloke, durchgeführten Tests mit dem Radeon Pro WX 9100 eGPU und einem mit Thunderbolt 3 ausgestattetem MacBook Pro beim Betrieb von Maxon Cinema 4D.

  3. Externe Grafikprozessoren (eGPUs) werden von jedem mit Thunderbolt 3 ausgestatteten Mac mit Betriebssystem macOS High Sierra 10.13.4 oder neuer unterstützt (support.apple.com/en-us/HT208544).

  4. Die Tests wurden am 18. Juni 2018 in den AMD Performance Labs auf einem 2017 15-Zoll MacBook Pro Testsystem mit folgender Konfiguration durchgeführt: Intel Core i7 Quad-Core Prozessor@ 3,1GHz, 16GB DDR3 Systemspeicher, MacOS 10.13.2 (High Sierra), Radeon Pro 560 integrierte Grafikkarte und Sonnet eGPU Breakaway Box mit AMD Radeon™ Pro WX 9100 Grafikkarte. Benchmark-Anwendungen: Maxon® Cinema4D® und Radeon™ ProRender, Autodesk® Maya® und Radeon™ ProRender. Die Leistung wurde mit dem internen Modell „AMD_motorcycle” für Cinema4D, „helmet_demo.mb” für Maya gemessen. Benchmark-Resultate mit dem Modell „AMD_motorcycle”: Onboard-Grafik = 939 Sekunden, Onboard + eGPU = 269 Sekunden. 939/269 = 3,49-fache Verbesserung. Benchmark-Resultate mit dem Modell „helmet_demo.mb” für Maya: Onboard-Grafik = 1644 Sekunden, Onboard + eGPU = 408 Sekunden, 1644/408 = 4-fache Verbesserung. Die Konfigurationen einzelner PC-Hersteller können variieren. Dies führt zu unterschiedlichen Ergebnissen. Die Leistung kann aufgrund des Einsatzes der neuesten Treiber variieren. RPW-210

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