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Android Oreo: Bug frisst Mobildaten im WLAN auf

08.09.2017 | 14:33 Uhr |

Smartphones mit Android Oreo verbrauchen teilweise das Datenvolumen auch im WLAN- Netzwerk. Das sorgt für böse Überraschungen.

Im neuen Android Oreo sorgt ein Programmierfehler dafür, dass das Betriebssystem Mobildaten verbraucht, obwohl sich das Mobilgerät im WLAN befindet. Auf Reddit beschweren sich zahlreiche Nutzer über den Bug, der gerade bei knappen Datentarifen das freie Datenvolumen schnell aufbraucht. Google wurde bereits über den Fehler in Android Oreo informiert und arbeitet an einem Patch. Bis dahin sollten Nutzer ihre Mobildaten lieber deaktivieren, wenn sie sich im heimischen oder in einem fremden WLAN befinden.

Verantwortlich für den Fehler ist offenbar die Funktion „Mobile Daten immer aktiviert“, die eigentlich dafür sorgen soll, dass der Übergang von einem WLAN zum Mobilfunknetz ohne Verbindungsabbrüche ablaufen kann. Die Funktion ist standardmäßig deaktiviert. Sie kann aber beispielsweise dabei helfen, wenn ein Skype-Gespräch oder ein Videostream im WLAN gestartet wurde, dessen Reichweite verlassen wird. Dann schaltet das Mobilgerät automatisch auf den Datentarif um. Bis Google das Problem in Android Oreo behoben hat, sollten Anwender mit knappen Datenvolumen ihre Mobilfunkdaten auch im heimischen WLAN vorsichtshalber deaktivieren, um am nächsten Tag keine bösen Überraschungen zu erleben. 

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