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Android: Chainfire stellt beliebte Root-Apps ein

07.05.2018 | 15:15 Uhr |

Der Android-Entwickler Chainfire stellt den Support für alle seine Apps ein, die Android-Root-Rechte benötigen.

Wie Chainfire am Wochenende bekanntgab , wird der Android-Entwickler den Support für alle seine Apps und Pakete einstellen, die Android-Root-Rechte benötigen. Im Rahmen eines Frühjahrsputzes werden einige dieser Apps laut dem Entwickler komplett aus dem Google Play Store verschwinden, während andere keine Updates mehr erhalten, aber auch weiterhin zum Download bereitstehen. Ein ähnliches Vorgehen plant Chainfire auch für seine Android-Apps, die keine Root-Rechte benötigen. Einige von ihnen werden eingestellt, andere sollen auch weiterhin betreut werden. Konkrete Angaben dazu macht Chainfire jedoch noch nicht. 

Als Erklärung heißt es im Google+-Beitrag von Chainfire, dass er seine Android-Geräte selbst nicht mehr roote. Er sei außerdem aktuell so sehr mit anderen Projekten beschäftigt, dass er keine Zeit mehr für die Betreuung seiner Android-Apps finde. Für die Zukunft stellt der Entwickler die Möglichkeit in Aussicht, seine Apps als Open Source zu veröffentlichen. Versprechen könne er jedoch noch nichts.

Bekannt wurde Chainfire unter anderem durch das Administrationstool SuperSu. Über die App können Besitzer eines gerooteten Android-Geräts unter anderem die genauen Rechte von installierten Apps zuweisen. Chainfire hatte die Betreuung von SuperSu vor drei Jahren an das Team von CodingCode abgegeben. Die Entwickler betreuuen das Projekt nun weiter.

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