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Analyst: Android könnte Face ID bald nachahmen

09.10.2017 | 16:39 Uhr |

Android-Hardware-Hersteller wenden sich laut Analyst Ming-Chi Kuo nun der 3D-Sense-Technologie zu, wie sie Apple im iPhone X vorgestellt hat.

In diesem Jahr waren Android-Hardware-Hersteller damit beschäftigt, einen Fingerabdrucksensor zu entwickeln, der auch unter Glas funktioniert. Diese Technik sollte für randlose Smartphone-Displays sorgen. Mit der Enthüllung des iPhone X hat sich dieser Fokus laut Branchenanalyst Ming-Chi Kuo nun jedoch verschoben. Seit der Vorstellung des neuen Apple-Flaggschiffs hätten sich die Entwicklungsbemühungen für 3D-Sensing-Technologien wie sie in der TrueDepth-Kamera und Face ID zum Einsatz kommen, bei Android-Hardware-Herstellern fast verdreifacht.

Laut Ming-Chi Kuo ermögliche 3D-Sensing nicht nur Gesichtserkennung in Sicherheitsanwendungen, die Technologie werde auch die Entwicklung von Augmented-Reality-Applikationen vorantreiben. Android-Hardware-Hersteller werden den Prognosen zufolge aus diesem Grund künftig verstärkt in entsprechende Technologien von Qualcomm und Himax, Orbbec sowie Mantis Vision investieren. Die größte Nachfrage besteht dabei derzeit bei der Qualcomm-Himax-Lösung, das sie bereits ausgereifter ist, als die Technik der anderen Hersteller. Ming-Chi Kuo geht davon aus, dass in den nächsten zwei bis drei Jahren die Verkäufe von Geräten mit 3D-Sensing-Technologie die Absatzzahlen für Hardware mit Fingerabdruck-Sensor überholen werden.  

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