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AMD verdoppelt Umsatz dank neuer Ryzen-CPUs

26.04.2018 | 09:45 Uhr |

AMD kann ein erfreuliches Ergebnis für das 1. Quartal 2018 vorweisen und blickt zuversichtlich in die Zukunft.

AMD konnte im vergangenen 1. Quartal des Geschäftsjahres 2018 im Bereich "Computing und Graphics" seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal fast verdoppeln. Er stieg von 573 Millionen US-Dollar auf 1,115 Milliarden US-Dollar. Das geht aus dem aktuellen Geschäftsbericht des Unternehmens hervor. Der Umsatz über alle Sparten hinweg stieg von 1,18 Milliarden US-Dollar im 1. Quartal 2017 auf 1,65 Milliarden US-Dollar im 1. Quartal 2018. Vor einem Jahr hatte AMD noch einen Verlust in Höhe von 33 Millionen US-Dollar gemeldet. Das Quartal ein Jahr später verlief mit einem Nettogewinn von 81 Millionen US-Dollar besser.

AMD prognostiziert für das aktuelle Quartal einen Umsatz in Höhe von 1,725 Milliarden US-Dollar, was eine weitere Steigerung von etwa 50 Prozent bedeuten würde.

Der Grund für die gute Entwicklung liegt daran, so AMD-Chefin Lisa Su, dass sich die Prozessoren besser als in anderen ersten Quartalen verkauft haben. "Wir glauben, dass 2018 sich zu einem exzellenten Jahr für AMD Ryzen, Radeon und Epyc-Produkte entwickeln wird", so Su.

Wer sich um den Intel-Rivalen sorgte, kann damit auch positiv in die Zukunft blicken. AMD ist offenbar mit seiner aktuellen Produktpalette gut auf dem Markt positioniert und von der gesunden Konkurrenz zu Intel profitieren letztendlich alle Konsumenten.

Die wichtigsten Produkte der Prozessoren-Palette sind die Ryzen-Prozessoren. Sie sorgten laut Lisa Su für 60 Prozent aller Umsätze bei den Prozessoren. Die Umsätze bei den Prozessoren für Unternehmen und Embedded (Epyc Server Prozessoren) sanken dagegen um 12 Prozent. Äußerst zufrieden zeigte sich Su mit dem Verkaufsstart der ersten Ryzen-CPUs der zweiten Generation.

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Als Nächstes werden die Ryzen Mobile Prozessoren verstärkt ausgeliefert, die AMD im Oktober 2017 vorgestellt hatte. Im zweiten Quartal 2018 soll laut Su die ersten mobilen Geräte mit den neuen Prozessoren auf den Markt kommen. AMD erwartet über 25 Business- und Consumer-Notebooks.

Nicht allzu viele Aussagen gab es von AMD allerdings zum GPU-Geschäft. Hier ist Nvidia der ärgste Konkurrent und Intel will sich stärker in diesem Bereich engagieren. AMD-Chefin Lisa Su kündigte an, dass später im Jahr die ersten Test-Modelle der 7-Nanometer-Variante der Vega-GPUs ausgeliefert werden sollen. Und AMD-Finanzchef Devinder Kumar verriet, dass 10 Prozent der Einnahmen im GPU-Geschäft im Bereich Kryptowährung-Mining entstanden sind. Er prognostiziert allerdings auch einen deutlichen Rückgang in diesem Jahr. Lisa Su betonte in dem Zusammenhang, dass die erste Priorität von AMD bei den Gamern liege.

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