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AMD Ryzen Threadripper 2950X im Test: Godzilla ist zurück und mächtiger als zuvor

09.11.2018 | 11:20 Uhr |

Der AMD Ryzen Threadripper 2950X ist der direkte Nachfolger des ersten Modells mit der Bezeichnung 1950X und ebenfalls mit 16 Kernen und 32 Threads ausgestattet. Dank der Zen+-Architektur und neuer, integrierter Übertaktungstechniken soll sich dieses Modell nicht nur für Kreativanwender eignen, sondern auch für Gamer.

Zum Straßenpreis von aktuell rund 892 Euro für den AMD RyzenThreadripper 2950X erhält der Kunde einen Highend-Prozessor mit 16 Kernen, 32 Threads, die mit Taktraten von 3,5 bis 4,4 GHz (Base & Boost) rennen. Zum gleichen Preis gibt es von Intel den Intel Core i9-7900X, der jedoch nur mit 10 Kernen, 20 Threads und Taktfrequenzen von 3,3 bis 4,5 GHz. Wer hier in Sachen Multithreading die Oberhand hat, dürfte wohl klar sein. Zeitgleich wird AMD dem Erzkonkurrenten Intel nicht nur bei der Performance gefährlich, sondern auch bei der Preisgestaltung.

TEST-FAZIT: AMD Ryzen Threadripper 2950X

Der AMD Ryzen Threadripper 2950X macht so ziemlich alles besser als sein Vorgänger 1950X. Selbst in Sachen Multi-Threading können wir einen Leistungsanstieg messen. Und da es nur wenig Anwendungen gibt, die die Anzahl der Kerne respektive Threads tatsächlich ausreizen, ist noch kein Performance-Limit in Sicht. Aber auch die höheren Taktraten machen sich deutlich bemerkbar und sorgen somit auch für höhere Bildraten in Spielen. AMD integriert sogar verschiedene Betriebsmodi, um für verschiedene Einsatzszenarien jeweils richtig gerüstet zu sein. Und wer mag, kann den Prozessor dank des entsperrten Multiplikators auch noch weiter übertakten.

Hinzu kommt eine starke, aber nicht unbedingt erschwingliche Plattform (X399), die unter anderem in Kombination mit dem 2950X mit 64 PCI-Express-Lanes und dem Quad-Channel-Modus beim RAM aufwarten kann. Nur sollte man einen vergleichsweise hohen Stromverbrauch in Kauf nehmen.

Aktuell gibt es die CPU für unter 900 Euro, was für die gezeigte Leistung und den Ausstattungsumfang nicht extrem teuer ist - vor allem in Hinblick auf die teurere, aber nur selten schnellere Konkurrenz.

Pro:

+ starke Multi-Core-Leistung

+ 64 PCI-Express-Lanes

+ entsperrter Multiplikator

+ verschiedene Betriebsmodi

Contra:

- hoher Stromverbrauch

Der AMD Ryzen Threadripper 2950X erhält den PC-WELT-Award "Empfehlung der Redaktion".
Vergrößern Der AMD Ryzen Threadripper 2950X erhält den PC-WELT-Award "Empfehlung der Redaktion".

Namensgebung der Threadripper-CPUs

Schon bei der Namensgebung macht AMD deutlich, für welche Zielgruppen sich die neuen Threadripper-Prozessoren der zweiten Generation eignen sollen. Die Prozessoren, die mit „WX“ enden, richten sich an Content Creator, die ihre Aufgaben möglichst schnell erledigt haben möchten. Deshalb sind die CPUs dieser Serie auch mit einer Menge Kernen ausgestattet: Der 2990WX kommt auf stolze 32 (64 Threads) und der „kleinere“ 2970WX mit 24 Kernen (48 Threads). Steht am Ende jedoch nur ein X, dann eignen sich diese Chips für Nutzer, die neben ihren kreativen Aufgaben auch gerne zocken. Deshalb sind der 2950X mit 16 (32 Threads) und der 2920X mit 12 Kernen (24 Threads) sowie mit höheren Base- und Boost-Taktraten ausgestattet - und damit nicht nur potente Gaming-CPUs, sondern gleichzeitig auch leistungsstarke Workstation-Prozessoren.

Die Suffix am Ende der Produktbezeichnungen der neuen Threadripper-CPUs soll verdeutlichen, welche Zielgruppen angesprochen werden sollen.
Vergrößern Die Suffix am Ende der Produktbezeichnungen der neuen Threadripper-CPUs soll verdeutlichen, welche Zielgruppen angesprochen werden sollen.
© AMD

Wir vergleichen den 2950X mit dem hauseigenen Top-Modell 2990WX sowie dem Vorgänger 1950X und dem Intel Core i9-7980XE (18 Kerne/36 Threads).

Technische Daten des AMD Ryzen Threadripper 2950X

Der AMD Ryzen Threadripper 2950X arbeitet also mit 16 Kernen und bewältigt dank SMT (Simultaneous Multithreading) 32 Threads. Aufgeteilt sind die Kerne auf zwei Dies, sprich acht Kerne pro Halbleiter-Wafer. Bei den Kernen selbst handelt es sich um die gleichen Rechenknechte wie aus der Ryzen-2000-Serie, denen die verbesserte Zen+-Architektur zugrunde liegt. Wenn Sie mehr über die Verbesserungen wissen möchten, die AMD implementiert hat, verweisen wir Sie auf unseren Test des AMD Ryzen 2700X. Nachfolgend stellen wir auch die technischen Daten aktueller Oberklasse-CPUs gegenüber.

Technische Daten von High-End-Prozessoren im Vergleich

AMD Ryzen Threadripper 2950X

AMD Ryzen Threadripper 2990WX

AMD Ryzen Threadripper 1950X

Intel Core i9-7980XE

Anzahl Kerne / Threads

16 / 32

32 / 64

16 / 32

18 / 36

Basis- / Boost-Takt

3,5 / 4,4 GHz

3,0 / 4,2 GHz

3,4 / 4,0 GHz

2,6 / 4,2 GHz

Level-3-Cache

32 MB

64 MB

32 MB

24,75 MB

PCIe-Lanes

64

44

Speicherkanäle

Vier (Quad-Channel-Modus)

Fertigungsprozess

12 Nanometer FinFET

14 Nanometer FinFET

14 Nanometer

Sockel

TR4

LGA2066

TDP (maximale Verlustleistung)

180 Watt

250 Watt

180 Watt

165 Watt

freier Multiplikator

Ja

Preis

892 Euro (Online-Preis)

1818 Euro (Online-Preis)

773 Euro (Online-Preis)

1879 Euro (Online-Preis)

Mehr Informationen über die zugrunde liegende Zen-Architektur erhalten Sie im Artikel  "Alle Infos zu AMD Ryzen: Start, Preise, CPU-Modelle, Mainboards, Technik". Noch mehr über Threadripper der zweiten Generation lesen Sie in unserem Test des 2990WX.

Die technischen Daten des AMD Ryzen Threadripper 2950X im Überblick.
Vergrößern Die technischen Daten des AMD Ryzen Threadripper 2950X im Überblick.

Unterschiede beim Speicherzugriff: UMA und NUMA

Eine Besonderheit gibt es beim 2950X allerdings, mit der sich der Prozessor vom Flaggschiff 2990WX unterscheidet: Der 16-Kerner lässt sich in zwei Betriebsmodi betreiben, was auch schon beim 1950X möglich war. Im sogenannten „Uniform Memory Access“ (UMA) greift der Prozessor auf den kompletten Speicher zu. Die Technik sorgt dann dafür, dass der Speicher zwischen den beiden Dies und den zugehörigen Speicher-Controllern des 2950X aufgeteilt wird. Das Ergebnis ist zwar eine hohe Speicherbandbreite, aber auch eine höhere Latenz.

Der 2950X lässt sich auch im UMA- und NUMA-Modus betreiben, was Auswirkungen auf die Speicherbandbreite und die Latenz hat.
Vergrößern Der 2950X lässt sich auch im UMA- und NUMA-Modus betreiben, was Auswirkungen auf die Speicherbandbreite und die Latenz hat.
© AMD

Manche Spiele bevorzugen aber niedrigere Latenzen anstelle von hohen Bandbreiten. Auch AMD ist das klar, weshalb sie beim 2950X einen alternativen Betriebsmodus namens „Non-Uniform Memory Access“ (NUMA) integrieren, den der Hersteller „Local Mode“ nennt. Im Grunde leitet dieser Modus den Speicherzugriff auf einen einzigen Speicher-Controller um, was zwar die Speicherbandbreite verringert, dafür aber auch die Latenz reduziert. Die Umschaltung zwischen den beiden Modi erfolgt übrigens in der Gratis-Software AMD Ryzen Master im Abschnitt „Zusätzliche Kontrolle“ und dort unter „Speicherzugriffsmodus“. Die Option „Verteilt“ steht für UMA und ist standardmäßig aktiviert, „Lokal“ steht für den NUMA-Zugriff.

Creator- und Game-Modus: Flexible Kern-Abschaltung

Tatsächlich ist es so, dass einige Spiele mit der hohen Anzahl an CPU-Kernen nicht zurechtkommen und deshalb abstürzen oder auch gar nicht erst starten. Allerdings trifft das nicht nur auf Threadripper-Modelle zu, sondern auch auf Intel-Prozessoren, die über eine ähnlich hohe Anzahl von Kernen verfügen.

Es gibt noch zwei etwas umfassendere Profile für den 2950X: Den Creator- und Game-Mode. Letzterer deaktiviert die Hälfte der Kerne, hebt die Taktraten etwas an und schaltet auf den NUMA-Modus um.
Vergrößern Es gibt noch zwei etwas umfassendere Profile für den 2950X: Den Creator- und Game-Mode. Letzterer deaktiviert die Hälfte der Kerne, hebt die Taktraten etwas an und schaltet auf den NUMA-Modus um.
© AMD

Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, führt AMD den „Game Mode“ ein, der nur noch acht von den 16 Kernen aktiv schaltet, den NUMA-Speichermodus (siehe oben) aktiviert und die Taktraten etwas anhebt. Der Wechsel erfolgt denkbar einfach: Einfach links unten im Ryzen Master Tool auf „Game Mode“ klicken, rechts oben „Übernehmen“ anklicken und den Rechner neustarten lassen, danach ist der Modus aktiv. Wer wieder mehr Kerne und eine höhere Speicherbandbreite braucht, beispielsweise für aufwendige Multimedia-Aufgaben, der aktiviert den „Creator Mode“.

So haben wir getestet

Wir haben die Tests für die High-End-Prozessoren umgestellt und nutzen praxisnähere Programme, um die Leistung der CPUs beurteilen zu können. Als Mainboard für die drei Threadripper nutzen wir das  MSI MEG X399 Creation,  für den Intel Core i9-7980XE das Asus ROG Strix X299-E Gaming. Die Kühlung der CPUs erfolgt stets mit einer All-in-One-Flüssigkühlung mit einem 240 Millimeter großen Radiator. Beim RAM nutzen wir viermal acht Gigabyte große Speichermodule des Typs G.Skill Trident Z RGB DDR4-3200 MHz  (CL14-14-14-34). Alle Programme und Spiele befinden sich auf einer über SATA angebundenen SSD von OCZ. Bei der Grafikkarte setzen wir auf eine  Nvidia Geforce GTX 1080 Founders Edition.  Beim Netzteil handelt es sich um das 80-Plus-Gold-zertifizierte  Antec TP-750C. Als Betriebssystem nutzen wir Windows 10 Pro (Version 1709). Alle Tests wurden im standardmäßig aktivierten UMA-Modus durchgeführt, der Creator- oder Game-Modus wurden nicht aktiviert.

Die besten CPU-Benchmarks und Analysetools

Für die Vergleichstests hat uns Caseking einen Intel Core i9-7980XE zur Verfügung gestellt, den Caseking übrigens auch exklusiv als 4,7-GHz-Version "Advanced Edition" verkauft.

Cinebench R15: Render-Geschwindigkeit

Die Ergebnisse aus Cinebench R15 im Vergleich.
Vergrößern Die Ergebnisse aus Cinebench R15 im Vergleich.

Der Klassiker unter den CPU-Benchmarks darf natürlich nicht fehlen: In Cinebench R15 wird ein aufwendiges, fotorealistisches Bild mit Hilfe der CPU gerendert. Hier lässt sich die Skalierbarkeit optimal erkennen: Der 2950X muss sich beim Multi-Core-Benchmark unter dem i9-7980XE einordnen, der schließlich mit zwei Kernen und vier Threads mehr arbeitet. Und obwohl der 1950X die gleiche Anzahl an Kernen und Threads bietet, ist der 2950X doch einen Ticken flotter unterwegs. Über allen steht allerdings nach wie vor der 2990WX, der mit satten 64 Threads alle hinter sich lassen kann.

Die Ergebnisse im direkten Vergleich zum 2990WX.
Vergrößern Die Ergebnisse im direkten Vergleich zum 2990WX.

In Sachen Single-Core-Leistung macht sich beim 2950X der vergleichsweise hohe Boost-Takt von 4,4 GHz bemerkbar weshalb auch stolze 178 Punkte drin sind. Nur der 7980XE ist mit 189 Punkten immer noch besser. Eine deutliche Leistungssteierung vom 1950X zum 2950X ist ebenfalls deutlich erkennbar.

Blender: 3D-Modelling

Die Ergebnisse der BMW-Testszene in Blender im Vergleich.
Vergrößern Die Ergebnisse der BMW-Testszene in Blender im Vergleich.

Das Open-Source-Programm Blender wird mittlerweile auch von weltbekannten Institutionen fürs 3D-Modelling genutzt. Gerendert wird wahlweise über CPU oder GPU, wir testen natürlich ersteres. Im Test namens "Blenchmark" (gratis verfügbar) erfolgt das Rendering eines BMWs. Mehr Kerne sind auch hier von Vorteil, wie sich unschwer an den Ergebnissen erkennen lässt - gut sichtbar ist auch wieder die Skalierbarkeit in diesem Test. Denn der 2950X benötigt mit seinen 16 Threads und acht Kernen 145 Sekunden - mehr Zeit braucht nur noch der 1950X.

Veracrypt: Verschlüsselung von Daten

Die Ergebnisse aus dem Veracrypt-Benchmark im Vergleich.
Vergrößern Die Ergebnisse aus dem Veracrypt-Benchmark im Vergleich.

Veracrypt ist ein weiteres bekanntes Open-Source-Programm zur Verschlüsselung von Festplatten und mobilen Speichermedien, das quasi aus dem beliebten Trucrypt hervorgegangen ist. Mithilfe der CPU erfolgt eine starke Verschlüsselung über den AES-Standard. Tatsächlich kann sich hier der 2950X an die Spitze setzen und kommt schafft 25,5 Gigabyte pro Sekunde (durchschnittlich). Damit übertrumpft der Prozessor sogar den i9-7980XE, der 24,3 Gigabyte pro Sekunde benötigt. Die Kombination aus hoher Boost-Taktrate und vielen Threads tragen bei diesem Test wohl Früchte.

POV-Ray: Raytracing mit der CPU

Die Ergebnisse aus POV-Ray im Vergleich.
Vergrößern Die Ergebnisse aus POV-Ray im Vergleich.

Mit dem Raytracing-Algorithmus lassen sich korrekt ausgeleuchtete 3D-Szenen erstellen. Und je mehr Kerne dafür zur Verfügung stehen, desto flotter lassen sich solche Szenen berechnen. Auch hier kann der integrierte Benchmark von POV-Ray alle Threads oder auch nur einen nutzen. Ähnlich wie bei Cinebench R15 (weiter oben) kann der 2990WX die Konkurrenz gnadenlos verblasen, wenn alle Kerne genutzt werden: Beim Multicore-Ergebnis erreicht der neue Threadripper 9580 PPS( Pixel pro Sekunde), der 7980XE nur 6489 PPS und der 2950X landet mit 6312 PPS auf Platz 3. Der 1950X bildet mit 6045 PPS das Schlusslicht. In Sachen Single-Core-Performance kann sich der 2950X aber an die Spitze setzen - klar, denn der bietet in diesem Testfeld ja auch den höchsten Boost-Takt: Das Resultat sind 416 PPS, während der i9-7980XE beispielsweise nur auf

AMD Ryzen Threadripper 2950X in Spielen

Wie eingangs bereits erwähnt, soll sich der 2950X auch gut in Sachen Gaming schlagen - dass er in Sachen Multi-Core-Performance ordentlich abliefern kann, hat er ja schon bewiesen. Wie gut sich der Prozessor beim Zocken schlägt, checken wir weiter unten.

3D Mark: Timespy und Fire Strike

Die Ergebnisse aus einzelnen 3DMark-Testszenen im Vergleich.
Vergrößern Die Ergebnisse aus einzelnen 3DMark-Testszenen im Vergleich.

In den beiden snythetischen Tests von 3D Mark gibt es auch jeweils einen Durchlauf, der besonders die Leistung der CPU fordert. Im aktuelleren Timespy, der unter anderem auch DirectX 12 nutzt, ist das der CPU-Test. Der besteht aus einer Kombination aus Physik- und Simulationsberechnungen. Der 2950X führt hier deutlich das Feld an, denn mit 10491 Punkten ist er sogar besser als der Intel-Konkurrent und auch als der 2990WX. Im etwas älteren Benchmark Fire Strike ist das der Physiktest quasi das Pendant, der vor allem den Prozessor beansprucht. Tatsächlich kann hier der 2950X wieder die Pole Position einnehmen, zuvor war die noch dem 1950X vorbehalten.

Witcher 3 und Rise of the Tomb Raider

Die durchschnittlichen Bildrate in Full-HD im Vergleich.
Vergrößern Die durchschnittlichen Bildrate in Full-HD im Vergleich.

Wir testen die beiden oben genannten Titel in Full-HD (1920 x 1080 Pixel) und mit maximalen Details, allerdings ohne Kantenglättung und Hersteller-spezifischen Grafikoptionen wie HBAO+, Hairworks oder PureHair. So hat die CPU nämlich noch einen großen Anteil zu berechnen, anstelle der GPU. In Witcher 3 messen wir beim 2950X eine durchschnittliche Bildrate von 101, der 7980XE kommt hier allerdings auf deutlich bessere 134 Bilder pro Sekunde. Selbst der 1950X ist mit 122 Bilder pro Sekunde flotter unterwegs. In Rise of the Tomb Raider messen wir beim 2950X 143 Bilder pro Sekunde (Durchschnitt), beim 7980XE niedrigere 93 und beim 2990WX nur 84 Bilder pro Sekunde. Der 1950X bringt es in diesem Titel nur auf 76 Bilder pro Sekunde.

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