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AMD Ryzen 3000: Keine Software-Optimierungen mehr nötig

24.01.2019 | 15:46 Uhr | Michael Söldner

Der Umstieg auf einen neuen Ryzen-Prozessor der dritten Generation soll für Nutzer und Entwickler problemlos verlaufen.

Als die ersten Ryzen-Prozessoren von AMD in den Handel kamen, war die zugrundeliegende Zen-Architektur noch so neu, dass viele Entwickler Anpassungen an ihren Programmen vornehmen mussten. So gab es anfangs beispielsweise noch zu hohe Latenzen in Spielen, die erst ausgemerzt werden mussten. Mit der Veröffentlichung der in den Ryzen-3000-Prozessoren enthaltenen Zen-2-Architektur soll sich dies nicht wiederholen. Nach Angaben von AMDs Chief Technology Officer Mark Papermaster gegenüber Tom's Hardware soll das neue Design ohne Probleme mit alten Programmen kooperieren.

Durch die gemeinsame Anbindung aller Kerne mit dem gemeinsamen I/O-Die sei die Architektur von Zen 2 sogar noch einfacher. Für die Einführung der neuen Ryzen-3000-Prozessoren für Server und Desktop-Rechner sei daher nicht mit Komplikationen zu rechnen. Dies wurde durch eine Übernahme der Optimierungsarbeiten der ersten Ryzen-Generation in die kommenden Prozessoren möglich. Entwickler müssen voraussichtlich keine Änderungen vornehmen, damit ihre Software auch mit einem neuen Ryzen-3000-Prozessor zusammenarbeiten. Voraussichtlich erscheinen die leistungsstarken Prozessoren von AMD in der Jahresmitte 2019. Details zu den Chips sollen im Vorfeld verraten werden.

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