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AMD: 7-Nanometer-CPUs schon im zweiten Halbjahr

15.06.2018 | 16:51 Uhr |

Mit neuen 7nm-Prozessoren will Chip-Entwickler AMD den Erzrivalen Intel auch in diesem Jahr weiter in Schach halten.

Mit neuen Ryzen-Prozessoren hat AMD in den letzten Wochen erneut für Druck auf Intel gesorgt. Für das dritte Quartal wurden zudem Ryzen-Threadripper-CPU angekündigt, die bis zu 32 Kerne bieten. Zusätzlich will AMD die Architektur Zen 2 vorantreiben und Grafikprozessoren im 7-Nanometer-Verfahren fertigen. Doch damit nicht genug: Laut AMD-Manager Kyle Bennett sollen im zweiten Halbjahr schon die ersten neuen Server-CPUs der Epyc-Serie als Samples ausgeliefert werden. Diese Prozessoren werden bereits im 7-Nanometer-Verfahren gefertigt und setzen auf die neue Zen-2-Architektur. An Zen 3, Zen 4 und Zen 5 arbeitet AMD nach eigenen Angaben auch schon. Die neuen Designs sollen mehr Leistung und neue Funktionen ermöglichen. 

In großen Stückzahlen werden die Epyc-Prozessoren auf Zen-2-Basis aber wohl erst im nächsten Jahr veröffentlicht. Ein Mainboard mit neuem Sockel sei nicht notwendig, die CPUs passen trotz einer gestiegenen Anzahl an Kernen sowie einer neuen Architektur noch immer in die alten Platinen. Mit den leistungsstarken Chips will AMD die Vormachtstellung von Intel im Serverbereich brechen. Dort dominieren die Intel-Prozessoren den Markt noch weitgehend ungestört. Intel scheint eingeschüchtert. Man wolle AMD im Serverbereich maximal einen Marktanteil von 15 bis 20 Prozent einräumen.

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