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Amazon will stationäre Läden in Deutschland eröffnen

18.12.2017 | 17:17 Uhr |

Laut Amazon-Deutschland-Chef Ralf Kleber will der Online-Versandriese auch in Deutschland in den stationären Handel einsteigen.

In den USA betreibt Amazon bereits Ladengeschäfte, wo unter anderem Bücher, Lebensmittel oder Waren des täglichen Bedarfs verkauft werden. Das soll auch für Amazon Deutschland eine Option werden. Wie Amazon-Deutschland-Chef Ralf Kleber gegenüber der Funke-Mediengruppe bestätigt , sei das keine Frage des Ob, sondern des Wann. Laut Kleber mache der klassische stationäre Handel in Deutschland immer noch 90 bis 95 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Gerade in Deutschland seien die persönliche Beratung und das Sofort-Gefühl sehr beliebt. Amazon wolle sich laut Kleber diesem Trend nicht verschließen.

Bereits im Frühjahr waren Pläne für die Ausweitung des Amazon-Go-Konzepts in Großbritannien und Europa bekannt geworden. In London soll das Unternehmen sogar bereits nach passenden Ladenlokalen gesucht haben. Deutschland scheint ebenfalls Teil dieser Pläne zu sein. Einen konkreten Termin, wann hierzulande die erste Amazon-Go-Filiale eröffnen könnte, nennt Kleber jedoch noch nicht.

Amazon könne sich eigenen Aussagen zufolge außerdem eine zentrale Zustellungsgesellschaft mit allen Dienstleistern in Ballungszentren vorstellen. Laut Branchenexperten könnte so der Verkehr in Großstädten entlastet werden. Eine Sondergebühr für die Lieferung an die Haustür statt in einen Paketstop werde es laut Amazon dabei aber auch weiterhin nicht geben.  

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