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Amazon Go: Amazon eröffnet ersten Supermarkt ohne Kassen

22.01.2018 | 12:39 Uhr |

Amazon eröffnet heute seinen ersten stationären Supermarkt. Amazons Supermarkt-Konzept heißt Amazon Go – der Name ist Programm. Denn der Kunden geht durch den Supermarkt, ohne sich an einer Kasse anstellen zu müssen.

Damit man bei Amazon Go einkaufen kann, benötigt man die Amazon-Go-App für iPhone und Android auf dem Smartphone. Beim Betreten des Amazon-Go-Supermarkts scannt man einen QR-Code auf der Amazon-Go-App schnell am Drehkreuz, wie Techcrunch berichtet. Von diesem Moment an erfassen und verfolgen Kameras den Kunden.

Denn Amazon hat überall im Supermarkt Kameras aufgestellt und in den Regalen sind Sensoren und Waagen verbaut, die jeden Einkauf und die genaue Menge pro Artikel genau erfassen und mit der App des Kunden verbinden. Nur in Ausnahmefällen soll es erforderlich sein, dass ein Mensch ein gekauftes Produkt bestätigt. Ob die Kameraerkennung der einzelnen Kunden auch bei großem Andrang und wenn ähnlich aussehende Menschen hintereinander den Markt betreten, funktioniert, muss sich noch zeigen.

Amazon betont allerdings, dass es keine Gesichtserkennung verwendet. Sondern die Kameras sollen den einzelnen Kunden anhand anderer Merkmale zuverlässig identifizieren können.

Die Kunden gehen danach einfach durch den Amazon-Go-Supermarkt und legen ihre Waren aus den Regalen in den Warenkorb. Der Supermarkt erfasst die vom Kunden ausgewählten Produkte sofort automatisch und trägt diese in Echzeit im Warenkorb des Kunden ein. Legt der Kunde ein Produkt wieder zurück, wird dieses auch aus dem Warenkorb wieder in Echtzeit ausgebucht.

Mit den eingekauften Waren spazieren die Kunden dann aus dem Supermarkt hinaus. Ohne sich an einer Kasse anzustellen und ohne an einer Kasse bezahlen zu müssen und ohne irgendwo etwas einscannen zu müssen - das Smartphone kann beim Verlassen in der Hosentasche bleiben. Sobald der Kunde den Amazon Go verlassen hat, wird sein Amazon-Kunden-Konto automatisch mit dem Betrag der Waren, die er eingekauft hat, belastet.

Fünf Jahre lang soll Amazon an dem Konzept das kassenlosen Supermarkts getüftelt haben. Die Eröffnung erfolgte ein Jahr später als ursprünglich geplant. Der erste jetzt eröffnete Amazon Go befindet sich im Erdgeschoss von Amazons neuer Zentrale in der Seventh Avenue in Seattle. Es handelt sich dabei um den einzigen Amazon-Go-Markt überhaupt.

Im Amazon Go finden die Kunden frischen Salat, Fleisch, belegte Brötchen und Getränke, darunter auch Bier und Wein, sowie Fertigspeisen für Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Kartoffelchips, Kekse und Nüssen gibt es ebenfalls zu kaufen.

Natürlich gibt es im Amazon Go trotz der fehlenden Kassen Angestellte. So steht zumindest zeitweise jemand am Eingang und begrüßt die Kunden. Bei den alkoholischen Getränken steht ein Mitarbeiter, der die Alterskontrolle übernimmt und andere Mitarbeiter bereiten frisches Essen zu oder räumen die Regale ein.

Amazon hatte während der Vorbereitungsphase unter Supermarktkunden ermittelt, was diese beim Einkauf am meisten stört. Die meist genannte Antwort: Die Warteschlange an der Kasse. Also hat Amazon exakt dieses Ärgernis abgeschafft.

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