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Amazon beglückwünscht Nutzer zu nicht existenten Babys

20.09.2017 | 17:46 Uhr |

Aufgrund eines Systemfehlers erhielten zahlreiche Amazon-Nutzer Versandbenachrichtigungen von ihrer nicht existenten Baby-Wunschliste.

Ein Systemfehler beim Online-Versandhändler Amazon sorgte in dieser Woche für Verwirrung bei zahlreichen Kunden und Kundinnen. Diese erhielten eine Benachrichtigung, dass ein Artikel von ihrer Babywunschliste versandt wurde . Der Haken: Keine der Kundinnen war zu diesem Zeitpunkt schwanger. Beim Micro-Blogging-Dienst Twitter scherzten einige Männer, dass das wohl eine ziemlich verrückte Art und Weise sei, ihnen mitzuteilen, dass die Ehefrau oder Freundin schwanger sei. Kundin Katie fragte sich, ob Amazon mehr wisse als sie selbst. Andere Empfänger gingen wiederum davon aus, dass es sich bei der Mitteilung um einen Phishing-Versuch handle.

Der Klick auf die angebliche Babywunschliste führte in allen Fällen zu einer kaputten Website. Eine Babywunschliste war für diese Accounts gar nicht angelegt worden. Im Bestellungsverlauf fanden sich ebenfalls keine Hinweise. Amazon klärte das Missverständnis heute auf und erklärte, dass die fälschlich versandten Mitteilungen durch einen Fehler im E-Mail-System verursacht worden seien. Der Online-Versandhändler entschuldigte sich bei allen Betroffenen für die Unannehmlichkeiten. 

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