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Amabrush: Kickstarter-Projekt reinigt Zähne in 10 Sekunden

06.07.2017 | 09:58 Uhr |

Einmal Zähneputzen ist nach nur zehn Sekunden erledigt: Ein Kickstarter-Projekt könnte die Rettung für Morgenmuffel sein.

Amabrush heißt ein Kickstarter-Projekt für die erste vollautomatische Zahnbürste der Welt. Damit soll sich das Zähneputzen in zehn Sekunden erledigen lassen.

Diese Ruckzuck-Zahnbürste erinnert von der Form her an die Abdrücke, die Zahnärzte von Zähnen erstellen. Der Benutzer schiebt sich Amabrush wie einen Schnuller in den Mund und tippt kurz auf das Handteil, um die Reinigung zu starten. Das Handteil fängt dann an zu vibrieren und überträgt diese Vibrationen an das Mundteil. Dieses verteilt die Zahnpaste aus der Kapsel im Handteil im Mund. Durch die Vibrationen soll das Mundteil die Zähne reinigen. Das Handteil lässt sich danach zur Reinigung abnehmen.

Amabrush aufbewahren.
Vergrößern Amabrush aufbewahren.
© Amabrush

Von Amabrush gibt es nur eine Größe, die für alle gängigen Mundgrößen von Erwachsenen geeignet sein, weil es sich flexibel an die unterschiedlichen Kiefergrößen anpassen soll. Eine spezielle Kindergebissgröße gibt es zum Start nicht. Die zusätzliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide wird dadurch nicht ersetzt.

Das Mundstück sollte aus hygienischen Gründen alle drei bis sechs Monate ausgetauscht werden. Ein neues Mundstück kostet sechs Euro.

Im Handstück ist der Akku enthalten, er soll voll aufgeladen mindestens einen Monat durchhalten. Mundstück und Handstück werden magnetisch zusammengehalten.

Etwas merkwürdiger Anblick vor dem Spiegel.
Vergrößern Etwas merkwürdiger Anblick vor dem Spiegel.
© Amabrush

Sie können aber nicht jede x-beliebige Zahnpasta nehmen, sondern müssen die vom Hersteller von Amabrush gelieferten proprietären Zahnpasta-Kapseln verwenden. Auf das stete Nachkaufen dieser Zahnpasta-Kapseln dürfte das Geschäftsprinzip des Herstellers basieren, ähnlich wie bei den Tintenstrahldrucker-Produzenten. Drei Euro kostet eine Zahnpasta-Kapsel, die für einen Monat reichen soll. Die Kapsel setzen Sie im Handstück ein.

Die Zahnpasta-Kapseln.
Vergrößern Die Zahnpasta-Kapseln.
© Amabrush

Und was ist mit der heutzutage unbedingt nötigen App? Die gibt es nicht, Amabrush will tatsächlich ohne App, ohne WLAN und ohne Internet sowie vor allem ohne Cloud-Dienst funktionieren. Geradezu unfassbar. Die Generation Smartphone dürfte Probleme bei der Bedienung von Amabrush bekommen…

Amabrush Basic kostet auf Kickstarter 79 Euro: Ein Handstück, ein Mundstück, eine Zahnpasta-Kapsel und eine Micro-USB-Standard-Ladestation sind hierin enthalten. Das Amabrush Pro Early-Bird-Bundle können Interessierte auf Kickstarter für 99 Euro bestellen. Inklusive kabelloser Ladestation – Wireless Charging nach dem Qi-Standard ist hier also im Preis enthalten. Außerdem drei Kapseln.

Das Finanzierungsziel liegt bei 50.000 Euro. Es wurde bereits um mehr als das Dreifache übertroffen. Die Auslieferung soll im Dezember 2017 beginnen. Eine Betaversion soll aber bereits im Oktober ausgeliefert werden.

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