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Alexa: Aufpassen beim Spracheinkauf über Echo

22.01.2018 | 14:52 Uhr |

Sie haben bei Alexa die Funktion „Spracheinkauf“ zur Sicherheit abgeschaltet. Doch in Ihrem Warenkorb landen trotzdem ungewollt Produkte, die Sie dann vielleicht versehentlich kaufen. Der Grund.

Ganz in seinem Sinne bietet Amazon die Möglichkeit, dass Sie bequem über einen Sprachbefehl an Alexa ein für Prime qualifiziertes Produkt über Echo, Echo Plus, Echo Dot, Echo Show oder Echo Spot in Ihren Amazon-Warenkorb legen und sofort kaufen können. Sie können versehentliche Käufe oder unerwünschte Käufe durch Familienmitglieder und andere Personen vermeiden, indem Sie zusätzlich in der Alexa-App eine vierstellige PIN festlegen, die Sie zur Bestätigung bei jedem Spracheinkauf noch sagen müssen und die Sie niemanden sonst verraten.

In der Alexa-App kann man den Spracheinkauf abschalten.
Vergrößern In der Alexa-App kann man den Spracheinkauf abschalten.

Falls Ihnen die Sache mit dem Spracheinkauf aber zu riskant ist, können Sie diese Funktion über den entsprechenden Schiebregler in der Alexa-App unter „Einstellungen, Spracheinkauf“ abschalten. Doch aufgepasst: Sie oder andere Personen, die sich im Hörbereich Ihres Amazon Echo befinden, können auch bei deaktiviertem Spracheinkauf weiterhin per Sprachbefehl Waren in Ihren Amazon-Einkaufswagen legen. Nur der finale Einkauf ist unterbunden, Sie müssen sich also bei Amazon einloggen und via Webfrontend oder Amazon-App Ihren Einkauf abschließen.

Alexa bestätigt es zwar deutlich hörbar, wenn jemand ein Produkt in den Einkaufskorb legt und weist ausdrücklich daraufhin, dass Sie in der App Spracheinkauf aktivieren müssen, wenn Sie einen Spracheinkauf komplett durchziehen wollen. Doch wenn jemand – zum Beispiel Ihre Kinder - während Ihrer Abwesenheit etwas in den Amazon-Einkaufskorb legt, dann bekommen Sie die Antwort von Amazon nicht mit. So lange Alexa nicht zwischen unterschiedlichen Sprachen zuverlässig unterscheiden kann, kann also jeder über Echo Waren in Ihren Einkaufskorb legen. Die Sprachunterscheidung will Amazon für deutsche Nutzer aber erst noch bringen.

Ein Problem entsteht nun, wenn Sie später mal schnell etwas bei Amazon kaufen wollen. Sie legen das gewünschte Produkt in Ihren Einkaufskorb und schließen alle offene Bestellungen flott ab, ohne genau darauf zu achten, was sonst noch alles in Ihrem Einkaufskorb liegt. Und schon kaufen Sie versehentlich auch das Produkt, das jemand anderes zuvor während Ihrer Abwesenheit in Ihren Warenkorb gelegt hat. Das ist ärgerlich und wäre leicht zu vermeiden, wenn Amazon die Alexa-App zu programmieren würde, dass sie bei deaktiviertem Spracheinkauf gar nichts erst in den Einkaufskorb legen kann. Doch das ist offensichtlich nicht im Interesse von Amazon.

Somit ist derzeit die einzige "Lösung" für das Problem: Prüfen Sie vor jedem Amazon-Einkauf, was alles in Ihrem Amazon-Warenkorb liegt, bevor Sie die Bestellung durchführen und "zur Kasse gehen" und danach "Jetzt kaufen" anklicken.

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