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Aktivisten rufen zu Obike-Befreiungsaktion auf

12.07.2018 | 14:45 Uhr |

Die Netzaktivisten von Librebike rufen im Internet zur Befreiung der Fahrräder des insolventen Leihrad-Anbieter Obike auf.

Der aus Singapur stammende Leihrad-Anbieter Obike wollte im vergangenen Jahr in Deutschland, Österreich und den Niederlanden durchstarten. Nach nur einem Jahr Geschäftstätigkeit musste das Startup nun jedoch in seinem Heimatland Insolvenz anmelden . Die Folge: Tausende Kunden bleiben auf Kautionszahlungen sowie aufgeladenem Guthaben sitzen und in deutschen Großstädten ist plötzlich niemand mehr für die gelbe Obike-Fahrradflotte verantwortlich. An so mancher Straßenecke fristen die Räder nun ihr Dasein und werden immer häufiger Opfer von Vandalismus. Obike reagiert laut Heise nicht mehr auf die Anfragen mehrere deutscher Städte, die nun auf den Rädern sitzen bleiben. Da die Leihräder jedoch kein städtisches Eigentum sind, können sich auch nicht einfach entsorgt werden.

Eine Gruppe von Netzaktivisten ruft Internet-Nutzer laut Golem nun zu einer Befreiungsaktion auf. Per Anleitung mit Bohrer, Essstäbchen und Schraubenzieher sollen beherzte Aktivisten die Obike-Schlösser knacken und die gelben Fahrräder so zu kostenlosen Leihrädern machen, die per Librebike-Aufkleber jedem zur Verfügung stehen. Legal ist dieses Vorgehen jedoch nicht. Wer sich beim Knacken der Obike-Schlösser erwischen lässt, dem droht eine Strafe wegen Beschädigung fremden Eigentums.

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