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AGB: Verbraucherschützer mahnen Instagram ab

16.10.2017 | 14:43 Uhr |

Der Verbraucherzentrale Bundesverband geht gegen Instagram vor. Der Dienst will mit neuen Nutzungsbedingungen reagieren.

Wer sich auf Instagram anmeldet, muss den geltenden Nutzungsbedingungen zustimmen. Diese sind für die meist junge Zielgruppe nach Ansicht des Verbraucherzentrale Bundesverbands viel zu weitreichend. So gilt kalifornisches Verbraucherrecht, für Unstimmigkeiten müssen US-Schiedsgerichte bemüht werden und alle Fotos können für Werbung verwendet werden. Als Reaktion hat der Verbraucherzentrale Bundesverband eine Abmahnung mit 18 Punkten ausgearbeitet, die Instagram zu einer Überarbeitung seiner Nutzungsbedingungen bewegen soll.

Einen ersten Erfolg gibt es bereits: Instagram hat angekündigt, seine Nutzungsbedingungen für Deutschland zu aktualisieren. Bis zum Jahresende sollen Anpassungen die Rechte deutscher Nutzer stärken. Für das Nutzererlebnis seien jedoch keine Änderungen nötig. Ein wichtiger Punkt in den neuen Nutzungsbedingungen ist beispielsweise die Tatsache, dass künftig deutsches Recht bei Streitigkeiten gelten soll. Auch beim geistigen Eigentum soll es Anpassungen geben. Teil der neuen Nutzungsbedingungen ist auch, wann eine Entfernung von Inhalten durch den Betreiber erlaubt ist. Instagram ist eine zu Facebook gehörende Fotoplattform, auf der Nutzer Schnappschüsse mit Freunden und Fremden teilen können. Mitte 2016 hatte Instagram schon über 500 Millionen Nutzer. In Deutschland sind jeden Monat 15 Millionen Menschen auf Instagram aktiv.

Auf Instagram Fotos per PC-Browser posten

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