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Ab 2020 gibt es kein BIOS mehr

20.11.2017 | 17:15 Uhr |

Intel will ab 2020 nur noch Mainboards mit UEFI unterstützen. Das klassische BIOS aus den 70ern wird in Rente geschickt.

Der in den 70er Jahren entstandene BIOS-Standard verschwindet bald endgültig . Dann wird der einst vertraute Bildschirm zum grundlegenden Konfigurieren eines Rechners in Blau oder Grau wohl nur noch auf alten Screenshots oder alten Rechnern zu finden sein. Vorangetrieben wird der abschließende Wechsel hin zu UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) vom Chiphersteller Intel. Bis 2020 will das Unternehmen komplett auf die neue Oberfläche zum Konfigurieren umsteigen. Ab diesem Zeitpunkt werde es keine Mainboards mehr mit BIOS-Unterstützung geben. 

UEFI sorgt dank einer grafischen Oberfläche samt Mausbedienung für mehr Komfort. Gleichzeitig lassen sich Updates für grundlegende Mainboard-Funktionen per Klick installieren. Noch besitzen die meisten Mainboards jedoch einen Kompatibilitätsmodus für BIOS-Funktionen. Als Grund für den Verzicht auf diese Funktion gibt Intel Sicherheitsrisiken an. Auch Hersteller hätten dadurch mehr Arbeit, da zusätzliche Kompatibilitätstests ausgeführt werden müssten. Aus diesem Grund will Intel bei seinen eigenen Plattformen für Notebooks, Server und Desktop-Rechner ab 2020 auf einen Kompatibilitätsmodus für das BIOS verzichten. Das Booten von Windows 7 mit 32 Bit wird auf diesen Geräten nicht mehr möglich sein. Da Microsoft pünktlich zum 14. Januar seinen Support für Windows 7 einstellen wird, dürfte dies verschmerzbar sein.

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