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50.000 Dollar: Donald Trump gönnt sich Golf-Simulator

14.02.2019 | 10:38 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

US-Präsident Donald Trump hat sich im Weißen Haus einen Golf-Simulator aufbauen lassen. Für 50.000 Dollar. Das Gerät ersetzt einen älteren Simulator von Vorgänger Barack Obama.

US-Präsident Donald Trump ist begeisterter Golfspieler und besitzt zahlreiche eigene Golfplätze rund um den Globus. Doch jetzt hat sich Trump sogar einen Golf-Simulator direkt in seinem Amtssitz, dem Weißen Haus, gegönnt. Das berichtet die Washington Post unter Berufung auf gut unterrichtete Kreise. 

Der Golf-Simulator soll Zimmergröße haben. Mit dem Simulator kann Trump auf virtuellen Golf-Plätzen rund um den Globus spielen. Dabei schlägt er den Golf-Ball gegen einen großen Bildschirm. Der neue Simulator ersetzt einen älteren, noch nicht so raffinierten Golf-Simulator, den Trumps Vorgänger Barack Obama aufbauen ließ. Auch Obama spielt begeistert Golf – eine der wenigen Gemeinsamkeiten der beiden Männer.

Trumps neuer Golf-Simulator kostet angeblich 50.000 US-Dollar, das sind umgerechnet rund 44.400 Euro. Der Simulator wurde während der letzten Wochen in einem Raum aufgebaut, der sich im Privatbereich des US-Präsidenten innerhalb des Weißen Hauses befindet. Trump soll die 50.000 Dollar aus eigener Tasche bezahlt haben.

Trump verbrachte bisher auch als US-Präsident viel Zeit auf seinen eigenen Golf-Plätzen. Das brachte ihm Kritik ein. Während des Wahlkampfs hatte er noch seinen Amtsvorgänger Obama für dessen häufige Aufenthalte auf Golf-Plätzen kritisiert.

Es gibt keine offizielle Aussage dazu, wer Trumps neuen Golf-Simulator geliefert hat. Die Washington Post vermutet das dänische Unternehmen Trackman Golf als Lieferanten.

Die Zeitung Washington Post gehört Jeff Bezos, dem Chef von Amazon. Bezos und Trump sind sich in herzlicher Abneigung verbunden. Zuletzt sorgte die Nachricht für Furore, dass ein Trump-Freund Bezos mit Nacktfotos erpressen wollte.

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