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45-Millionen-Euro-Klage: Uber soll seine Ehe ruiniert haben

10.02.2017 | 16:02 Uhr |

Ein Geschäftsmann aus Frankreich fordert 45 Millionen Euro Schadenersatz von der Fahrer-Vermittlung Uber.

Ein Geschäftsmann von der französischen Côte d'Azur verklagt die Fahrer-Vermittlung Uber in dieser Woche auf Schadenersatz in Höhe von 45 Millionen Euro. Der Grund: Ein Bug in der Uber-App soll seine Ehe ruiniert haben.

Wie die französische Zeitung Le Figaro berichtet, habe sich der Mann mit seinem Uber-Account in die Uber-App auf dem iPhone seiner damaligen Ehefrau eingeloggt. Trotz des anschließenden Logouts habe die App seiner Frau aber weiterhin seine Fahrten und Aufenthaltsorte angezeigt. Da diese Touren vermutlich Rückschlüsse auf seine Ausflüge zu anderen Frauen erlaubten, ließ sich seine Ehefrau von ihm scheiden.

Anstatt sein eigenes Verhalten zu hinterfragen, schiebt der Kläger die Schuld an der gescheiterten Ehe nun auf Uber. Dafür, dass die App seine Seitensprünge aufzeigte, fordert der Geschäftsmann eine saftige Entschädigung in Millionenhöhe. Die erste Anhörung zum Fall erfolgt voraussichtlich im März. Uber wollte sich nicht zu den Vorwürfen äußern.

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