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22,5 Mrd. GB Daten wurden im Jahr 2016 übertragen

08.05.2017 | 16:17 Uhr |

In Deutschland ist im Jahr 2016 das Datenvolumen in den Netzen erneut stark angestiegen. So die Bundesnetzagentur.

Im vergangenen Jahr wurden laut dem Jahresbericht der Bundesnetzagentur etwa 22,5 Milliarden Gigabyte Daten in den Fest- und Mobilfunknetzen in Deutschland übertragen. Damit sei erneut ein "rasanter" Anstieg in Zeiten der Digitalisierung zu vermelden. Immerhin wurden im Vergleich zum Jahr 2015 etwa 32 Prozent mehr Daten übertragen. Allein im Mobilfunknetz sei dabei ein Zuwachs von 60 Prozent registriert. Hier stieg die Anzahl der übertragenen Daten von 575 Millionen Gigabyte im Jahr 2015 auf 918 Millionen Gigabyte im Jahr 2016.

Das Datenvolumen im Durchschnitt pro Nutzer und Monat in Gigabyte stieg von 47 Gigabyte im Jahr 2015 auf 60 Gigabyte im vergangenen Jahr. Im Jahr 2014 waren es noch 33 GB pro Monat und in den Jahren zuvor 29, 21 bzw. 17 Gigabyte pro Nutzer und Monat (siehe auch Grafik oben).

"Gleichzeitig sinkt im Zuge der Verbreitung vom Messenger Diensten wie WhatsApp die Zahl der in Deutschland versendeten SMS", heißt es in dem Jahresbericht. Die Zahl der verschickten SMS sank im Vergleich zum Vorjahr von 16,6 Milliarden SMS auf 12,7 Milliarden SMS im vergangenen Jahr. Beim Höhepunkt der SMS-Nutzung, im Jahr 2012, lag die Anzahl der versendeten Kurznachrichten noch bei 60 Millionen.

Ebenfalls rückläufig ist auch die Summe aller Gesprächsminuten im Festnetz. Im Vergleich zum Jahr 2015 sank diese Zahl von 139,9 Milliarden Minuten auf 131 Milliarden Minuten. Im selben Zeitraum stagnierte die Zahl der Gesprächsminuten im Mobilfunk bei 115 Milliarden Minuten sowohl im Jahr 2015 als auch im Jahr 2016. "Knapp 60 Prozent aller Gesprächsminuten im Festnetz wurden bis Ende 2016 bereits vollständig IP-basiert realisiert", fügt die Bundesnetzagentur hinzu.

Verbraucheranfragen und -beschwerden im Telekommunikationsbereich erreichten im Jahr 2016 mit 220.000 einen neuen Höchststand (2013: 150.000; 2014: 139.000; 2015: 178.000). Davon gingen 125.000 Beschwerden und Anfragen wegen Missbrauch von Rufnummern sowie wegen unerlaubten Werbeanrufen ein. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr über 3.000 Rufnummern abgeschaltet und fast 900.000 Euro an Bußgeldern wegen unerlaubter Telefonwerbung verhängt. Den vollständigen Jahresbericht der Bundesnetzagentur finden Sie hier im PDF-Format.

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