Schlagwort Office 2.0
Online-Office statt Desktop-Boliden
Unter dem Schlagwort Office 2.0 möchten verschiedene Anbieter mit Online-Applikationen gegen die etablierten Desktop-Programme antreten. Doch die meisten taugen nicht für den Unternehmenseinsatz.
Lesen Sie in diesem Beitrag
- 1Online-Office statt Desktop-Boliden
- 2Großes Angebot an Textverarbeitungen
- 3Noch nicht bereit für den deutschen Markt
- 4Präsentationsgrafiken als Mashups
- 5Flowcharter sind noch Mangelware
- 6Projekt- und Zeit-Management jenseits von Outlook
- 7Collaboration als Vorzug gegenüber Desktop-Office
- 8Browser alleine reicht häufig nicht
- 9Office-Anwendungen im Web
Wer hat Angst vor Google Office? Kaum ein Thema geisterte im ver-
gangenen Jahr so häufig durch Blogs und Zeitschriften wie Details zu einem angeblich von Google geplanten Office-Paket, das ausschließlich online verfügbar sein sollte. Anzeichen für solche Pläne gab es durchaus.
So kaufte Google nicht nur spektakulär Youtube, sondern deutlich leiser und preiswerter mit Writely eine der ausge-
reiftesten Online-Textverarbeitungen. Um das eigene Spreadsheet-Projekt voranzubringen, wurde kurzerhand der Chefentwickler des ähnlich gelagerten „IRows“ angeheuert, das damit aber auch eingestampft wurde. Aber nicht nur Google arbeitet daran, Office-Funktionen direkt über das Web nutzbar zu machen. Neben Diensten für Social Bookmarks, die 2006 wie Pilze aus dem Boden schossen, zählten Office-Applikationen zum festen Repertoire des Web 2.0.
Neu sind diese Konzepte nicht, schließlich kündigten die Visionäre der Dotcom-Zeit bereits an, Anwendungen würden zukünftig on Demand über ein Netzwerk geladen und lokale Installationen damit unnötig. Aber erst die stärkere Verbreitung von breit-
bandigen Internet-Zugängen in Privathaushalten sowie Technologien wie Flash und Ajax (Asynchronous Javascript and XML) scheinen die Utopie zur Realität werden zu lassen.
gangenen Jahr so häufig durch Blogs und Zeitschriften wie Details zu einem angeblich von Google geplanten Office-Paket, das ausschließlich online verfügbar sein sollte. Anzeichen für solche Pläne gab es durchaus.
So kaufte Google nicht nur spektakulär Youtube, sondern deutlich leiser und preiswerter mit Writely eine der ausge-
reiftesten Online-Textverarbeitungen. Um das eigene Spreadsheet-Projekt voranzubringen, wurde kurzerhand der Chefentwickler des ähnlich gelagerten „IRows“ angeheuert, das damit aber auch eingestampft wurde. Aber nicht nur Google arbeitet daran, Office-Funktionen direkt über das Web nutzbar zu machen. Neben Diensten für Social Bookmarks, die 2006 wie Pilze aus dem Boden schossen, zählten Office-Applikationen zum festen Repertoire des Web 2.0.
Neu sind diese Konzepte nicht, schließlich kündigten die Visionäre der Dotcom-Zeit bereits an, Anwendungen würden zukünftig on Demand über ein Netzwerk geladen und lokale Installationen damit unnötig. Aber erst die stärkere Verbreitung von breit-
bandigen Internet-Zugängen in Privathaushalten sowie Technologien wie Flash und Ajax (Asynchronous Javascript and XML) scheinen die Utopie zur Realität werden zu lassen.
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