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Zu wenig RAM drosselt die schnellste CPU

16.02.2004 | 11:28 Uhr |

Sie haben extra einen Rechner mit 3-GHz-CPU gekauft, um zügig arbeiten zu können. Denn der PC-Prospekt des Anbieters versprach Top-Geschwindigkeit. Doch einige Programme wie Photoshop und Powerpoint schleichen trotz Hochleistungsprozessor weiter im Schneckentempo dahin.

Anforderung

Einsteiger

Zeitaufwand

Gering

Problem:

Sie haben extra einen Rechner mit 3-GHz-CPU gekauft, um zügig arbeiten zu können. Denn der PC-Prospekt des Anbieters versprach Top-Geschwindigkeit. Doch einige Programme wie Photoshop und Powerpoint schleichen trotz Hochleistungsprozessor weiter im Schneckentempo dahin.

Lösung:

Egal, welchen PC-Prospekt Sie ansehen - die Leistung eines Rechners scheint sich allein über die Taktrate der CPU zu definieren. Doch das trifft in der Praxis nicht zu. Von einer Top-CPU profitieren nur rechenintensive Programme wie Access und Excel.

Für grafikorientierte Anwendungen wie Photoshop dagegen ist es wichtig, dass viel Arbeitsspeicher zur Verfügung steht. Findet nämlich die Grafik, an der Sie gerade arbeiten, nicht im RAM Platz, muss die Anwendung die Daten ständig zwischen Arbeitsspeicher und der Auslagerungsdatei auf Festplatte hin- und herschaufeln. Das kostet Zeit, und die Anwendung wird merklich langsamer - daran ändert die schnellste CPU nichts.

Ihrem System scheint es also an Arbeitsspeicher zu mangeln. 512 MB RAM sollte der PC zumindest haben, besser ist 1 GB. Wie viel RAM Ihr PC enthält, entnehmen Sie dem Bildschirm beim Booten. Welches RAM-Modul Sie benötigen und wie Sie dieses in die Hauptplatine einsetzen, erfahren Sie im Handbuch.

Tipp: Eine Testübersicht darüber, wie viel Arbeitsspeicher für welche Programme sinnvoll ist, finden Sie im Internet unter www.computerbase.de/article.php?id=252 . Insbesondere für Spieler ist der Artikel interessant.

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