2219663

PC langsam - Wenn die CPU-Last bei fast 100 Prozent liegt...

10.09.2016 | 10:51 Uhr |

Manchmal arbeitet der Prozessor unter voller Last, obwohl Sie kein Programm geöffnet haben. Wir zeigen, wie Sie dem Grund für die hohe CPU-Last auf die Spur kommen.

Laute Lüfter, ruckelnde Videos, zähes System: Ihr PC kann viele Symptome zeigen, die auf einen ausgelasteten Prozessor hinweisen. Wenn Sie effektreiche Spiele laufen haben oder Videos bearbeiten, wissen Sie, warum die CPU hart arbeiten muss. Doch in vielen Fällen ist der Grund für die hohe CPU-Last nicht so einfach auszumachen. Am besten gehen Sie Schritt für Schritt vor, um das Problem zu lösen.

Öffnen Sie zunächst den Task-Manager, um festzustellen, ob ein bestimmtes Programm die CPU unter Last setzt. Gehen Sie dazu auf ins Menü „Prozesse“ und klicken Sie auf die Spalte „CPU“. Der Task-Manager sortiert nun die laufenden Anwendungen nach der Prozessor-Last, die sie verursachen. Um mehr Informationen zu dem Prozess zu bekommen, schauen Sie rechts in die Spalte „Beschreibung“, in der meist das dazugehörige Programm oder die Funktion aufgeführt ist. Nun können Sie das Programm beenden oder direkt im Task-Manager markieren und über „Prozess beenden“ abschalten.

Häufig lässt sich das Problem aber nicht auf ein Programm eingrenzen. Deshalb sollten Sie auch Hintergrund-Prozesse deaktivieren, um zu prüfen, ob Sie die CPU auf diese Weise entlasten können. Geben Sie dazu im Suchfenster von Windows „Systemkonfiguration“ ein. Im Reiter „Dienste“ klicken Sie auf „Alle Microsoft-Dienste ausblenden“ und anschließend auf „Alle deaktivieren“. Wechseln Sie nun in den Reiter „Systemstart“: Dort können Sie nun wahlweise alle Programme am automatischen Start mit Windows hindern. Oder Sie schalten gezielt nur einzelne Autostarts ab, die Sie nicht benötigen.

Haben Sie ein oder mehrere Programme identifiziert, die die hohe Last verursachen, sollten Sie zuerst prüfen, ob es dafür Updates gibt. Häufig beheben die Hersteller dadurch Software-Fehler, die die erhöhte Systemlast verursachen.

Volles Tempo! Mehr Leistung für die Grafikkarte

Auch Treiber-Updates für alle Komponenten im Rechner sind eine gute Idee. Denn beispielsweise auch bei der Audioausgabe, dem Datentransfer per USB oder bei der WLAN-Übertragung muss die CPU mithelfen: Deshalb können fehlerhafte Treiber für Chipsatz, USB-Controller oder WLAN-Adapter der Grund sein, dass der Prozessor mehr arbeitet als er es für diese Aufgaben eigentlich tun müsste.

Natürlich kann einfach auch nur eine zu geringe Rechenleistung der CPU der Grund für die hohe Auslastung sein: Ist der Prozessor im Rechner älter oder ein leistungsschwächer, kann ihn schon ein Full-HD-Video oder die Berechnung einer umfangreichen Excel-Tabelle so sehr ins Schwitzen bringen, dass das gesamte System langsam reagiert. In diesem Fall hilft dann nur ein Upgrade des Prozessors.

25 Windows-10-Hacks: Mehr Speed, bessere Oberfläche

0 Kommentare zu diesem Artikel
2219663