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Vorsicht vor Syskey

25.02.2009 | 11:00 Uhr |

Das Windows-eigene Programm Syskey bietet die Option, eine Schlüsseldatei für den Systemstart auf Diskette zu speichern. Jeder Start erfordert dann das Einlegen dieser Diskette, sonst kann Windows die Kennwort-Datenbank nicht entschlüsseln. Wenn Ihr PC aber gar kein Diskettenlaufwerk A: hat, lässt sich Syskey nicht mehr abbrechen.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Lösung:

Wenn Syskey darauf besteht, dass Sie etwas in Laufwerk A: einlegen, dürfen Sie es auf keinen Fall über den Task-Manager gewaltsam beenden. Windows wäre dann der Meinung, der Schlüssel befände sich auf der Diskette, die es jedoch gar nicht gibt. Sie könnten die Einstellung dann nicht mehr rückgängig machen: Wenn Sie versuchen, die Voreinstellung „Systemstartschlüssel lokal speichern“ wieder zu aktivieren, verlangt Syskey dazu die Diskette, die es nicht erstellen konnte. Ohne Zurücksichern eines Backups zumindest der System-Registry wäre Windows unrettbar verloren und könnte nicht mehr starten.

Aus dieser Situation rettet Sie nur ein alter Trick: Öffnen Sie unter „Start, Programme, Zubehör“ eine Eingabeaufforderung (Cmd.exe), und stellen Sie mit dem Befehl

vorübergehend ein Laufwerk A: zur Verfügung. Klicken Sie dann in Syskey auf „OK“. Unmittelbar danach rufen Sie Syskey erneut auf und setzen wieder die Option „Systemstartschlüssel lokal speichern“. Klicken Sie „OK“, wenn Syskey Sie zum Einlegen der Diskette auffordert. Damit ist Windows gerettet.

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