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Preisfallen im Web erkennen und vermeiden

12.07.2010 | 11:01 Uhr |

Im Internet werden Downloads oder Browser-Spiele oft kostenlos angeboten. Einige wenige Websites verbergen hinter dem vermeintlichen Gratis-Angebot jedoch eine saftige Geldrechnung, die man nur im Kleingedruckten erkennt. Daher wäre es gut zu wissen, welche Internetseiten nicht vertrauenswürdig sind.

Anforderung:

Anfänger

Zeitaufwand:

Gering

Lösung:

Generell kann man eine solche Preisfalle schon mit wenigen Tipps umgehen: Kostenlose Downloads bei seriösen Internetseiten kommen fast ausnahmslos ohne eine Anmeldung mit Ihren persönlichen Daten aus.

Wenn Sie sich doch bei einem solchen Downloadanbieter anmelden schließen Sie oft ein Abo von 8 Euro pro Monat ab, das eine Laufzeit von 2 Jahren hat. Insgesamt sind das 192 Euro für Software, die Sie überall sonst kostenlos bekommen. Den Abovertrag findet man nur im Kleingedruckten am Rand der Seite – meist erst viel zu spät.

Tipp: Bekannt für diese Methode sind Webseiten wie Win-loads.net, Mega-Downloads.net, Open-download.de oder P2P-Archiv.net.

Auch angeblich kostenlose Browser-Games sind dies nur solange, bis man zum Weiterkommen eine Sonderausstattung benötigt. In Mittelalter-Spielen sind dies gerne Waffen oder eine bessere Rüstung, in Rennspielen ein Turbolader und Rennreifen. Diese lassen sich durch ein Guthaben erwerben, dass man mit einer einfachen SMS aufladen kann.

Achtung: Obwohl es fast nirgendwo erwähnt wird, kostet eine SMS hier gerne bis zu 4,99 Euro - eine Tatsache, die sich meist erst beim Eintreffen der Handy-Rechnung bemerkbar macht.

Die Installation eines „Website-Advisors“ wie Web of Trust (WOT) ist daher in jedem Fall empfehlenswert. Das Tool erkennt fragwürdige Websites dank einer großen Community-Datenbank bereits vor dem Besuchen und warnt Sie rechtzeitig. So können Sie sich auch ohne viel Aufwand vor Internetbetrug und Preisfallen schützen

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