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Word-Ausdruck variiert abhängig vom Drucker

22.04.2004 | 11:05 Uhr |

Sie drucken dasselbe Word-Dokument von verschiedenen Computern auf unterschiedlichen Druckern aus. Dabei verändert sich immer wieder der Seitenumbruch. Mal erscheint eine Zeile am unteren Rand des Dokuments, mal steht sie am Seitenanfang. Ärgerlich ist das besonders bei Formularen und Dokumenten mit Überschriften, wo es auf eine exakte Position der Elemente ankommt. Wir erklären Ihnen, wodurch dieses Problem entsteht und wie Sie es lösen können.

Anforderung

Fortgeschrittener

Zeitaufwand

Mittel

Problem:

Sie drucken dasselbe Word-Dokument von verschiedenen Computern auf unterschiedlichen Druckern aus. Dabei verändert sich immer wieder der Seitenumbruch. Mal erscheint eine Zeile am unteren Rand des Dokuments, mal steht sie am Seitenanfang. Ärgerlich ist das besonders bei Formularen und Dokumenten mit Überschriften, wo es auf eine exakte Position der Elemente ankommt.

Lösung:

Abhängig vom Treiber und Modell bringen Drucker die Schriftzeichen in unterschiedlicher Größe und variierendem Abstand zu Papier. Beim Wechsel des Druckers entspricht daher das Druckbild in einigen Fällen nicht mehr der ursprünglichen Gestaltung. Der Grund: Fast alle Drucker verwenden eingebaute Schriftarten als Ersatz für gebräuchliche Windows-Truetype-Fonts. Da sich die Fonts etwas unterscheiden, kommt es zu Abweichungen im Druckbild.

Wenn Sie nur denselben Drucker oder ein Gerät des gleichen Typs verwenden, lässt sich der fehlerhafte Ausdruck vermeiden, wenn Sie auf allen Rechnern mit dem gleichen Betriebssystem und der gleichen Version des Druckertreibers arbeiten. Bei unterschiedlichen Druckern schalten Sie die Verwendung der eingebauten Schriftarten ab. In den "Erweiterten Optionen" der Druckerkonfiguration aktivieren Sie dafür eine Option, die "Als Softfont in den Drucker laden" oder ähnlich lautet. Der Ausdruck dauert dadurch allerdings etwas länger, weil Windows dabei mehr Daten an den Drucker schicken muss.

Bringt auch diese Maßnahme keinen Erfolg, bleibt Ihnen als Notlösung nur noch das Konvertieren in das PDF-Format und der Ausdruck über den Adobe Reader. Zum Konvertieren können Sie beispielsweise Free PDF 2.0 in Kombination mit Ghostscript 8.11 verwenden (alle gratis).

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