Word Tipps & Tricks

Mit Querverweisen in Word auf Textelemente Bezug nehmen

Dienstag den 26.02.2013 um 14:23 Uhr

von Heinrich Puju

So nehmen Sie in Word mit Querverweisen auf Textelemente Bezug.
Vergrößern So nehmen Sie in Word mit Querverweisen auf Textelemente Bezug.
© iStockphoto.com/maksymka
In langen Texten erleichtern Querverweise dem Leser die Orientierung. Word hilft Ihnen nicht nur dabei, Querverweise rasch und präzise zu erstellen, sondern bringt die Angaben auch auf den aktuellen Stand.
Voraussetzung: Für einen automatischen Querverweis muss im Dokument die Passage, auf die Sie verweisen möchten, schon vorliegen und so gekennzeichnet sein, dass sich darauf Bezug nehmen lässt. Dabei kann es sich um einen Absatz handeln, dem eine Überschriftebene oder ein Textmarkenname zugewiesen wurde, aber auch um ein Element, das mithilfe der Beschriftungsfunktion von Word gekennzeichnet wurde (Word 2007/2010: „Verweise ➞ Beschriftung einfügen“; Word 2003: „Einfügen ➞ Referenz ➞ Beschriftung“). Darüber hinaus eignen sich auch nummerierte Elemente und Fußnoten.

Verweisen: Für den Verweis auf eine Dokumentstelle klicken Sie bei Word 2007 oder Word 2010 im Menüband „Einfügen ➞ Querverweis“ und bei Word 2003 im Menü auf „Einfügen ➞ Referenz ➞ Querverweis“. Wählen Sie nun im Dialogfenster im Listenfeld „Verweistyp“ die Art des Elements, auf die Sie verweisen wollen, beispielsweise für eine formatierte Überschrift eines anderen Kapitels „Überschrift“. Nun markieren Sie in der Liste darunter die Stelle – hier also die Kapitelüberschrift –, auf die sich der Querverweis beziehen soll. Anschließend bestimmen Sie im Feld „Verweisen auf“, was an der aktuellen Position der Einfügemarke als Verweistext im Dokument erscheinen soll.

Über das Menüband „Einfügen“ lässt sich das Dialogfenster
„Querverweis“ öffnen, mit dem Sie an der Stelle der Einfügemarke
einen Verweis auf eine andere Passage setzen.
Vergrößern Über das Menüband „Einfügen“ lässt sich das Dialogfenster „Querverweis“ öffnen, mit dem Sie an der Stelle der Einfügemarke einen Verweis auf eine andere Passage setzen.

Die Möglichkeiten der Verweisangabe variieren je nach gewähltem Verweistyp. So können Sie beispielsweise bei Überschriften unter anderem den Überschriftentext und die Seitenzahl übernehmen. Ausgesprochen praktisch ist, dass Sie mit einem Mausklick zwischen dem Dialogfenster und dem Dokumenttext wechseln können, sodass sich ein Querverweis erläutern lässt, beispielsweise: Dieser Zusammenhang wird im Kapitel „Überschriftentext“ ab Seite „Seitenzahl“ erläutert.

Während der Text einfach in das Dokument getippt wird, müssen die ausgewählten Elemente – hier also etwa „Überschriftentext“ und „Seitenzahl“ – im Dialogfenster jeweils mit „Einfügen“ bestätigt werden, damit sie anschließend in das Dokument übernommen werden. Nach Abschluss der Eingabe klicken Sie im Dialogfenster auf „Schließen“. Wo im Dokument ein Querverweis Basis für die angezeigte Information ist, erkennen Sie, wenn Sie die Textpassage mit der Maus markieren. Graue Hervorhebungen zeigen dann, dass es sich bei Querverweisen um Feldfunktionen handelt.

Aktualisieren: Wenn Änderungen im Dokument vorgenommen wurden, die beispielsweise den Text der zitierten Kapitelüberschrift oder die Paginierung ändern, brauchen Sie lediglich die Querverweise zu markieren und die Funktionstaste F9 zu betätigen, um das Ergebnis der zugrunde liegenden Feldfunktion auf den neuesten Stand zu bringen. Beim Ausdruck des Manuskripts sorgt Word selbst für die Aktualisierung aller Querverweise.

Dienstag den 26.02.2013 um 14:23 Uhr

von Heinrich Puju

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