Word Tipps & Tricks

Postadresse eingeben und per Tastenkombination einfügen

Mittwoch den 07.11.2012 um 09:25 Uhr

von Heinrich Puju

So geben Sie in Word Ihre Adresse per Tastenkombination ein.
Vergrößern So geben Sie in Word Ihre Adresse per Tastenkombination ein.
© iStockphoto.com/maksymka
Wenn Sie einen Briefumschlag beschriften, Etiketten drucken oder mit einer Feldfunktion die Absenderanschrift in ein Dokument einfügen, brauchen Sie Ihre Adresse nicht jedes Mal neu einzutippen.
Word übernimmt dies für Sie. Sie müssen die gewünschten Daten lediglich einmal in den Word-Optionen erfassen.

Postadresse eingeben: Um Ihre Anschrift zu erfassen, klicken Sie in Word 2010 auf „Datei ➞ Optionen ➞ Erweitert“, in Word 2007 auf das Office-Symbol und dann auf „Word-Optionen ➞ Erweitert“ und in Word 2003 auf „Extras ➞ Optionen ➞ Benutzerinformationen“. Während Sie bei Word 2007 sowie Word 2010 das Eingabefeld „Postanschrift“ durch Ziehen der Positionsmarke in der Bildlaufleiste ganz am Ende des Fensters finden, sehen Sie in Word 2003 das Eingabefeld „Adresse“ direkt in der Registerkarte „Benutzerinformationen“.

Tragen Sie – unabhängig von der Word-Version – ins Eingabefeld für die Anschrift Ihren vollen Namen und Ihre Adresse so ein, dass die Angabe der postalischen Zustellung von Sendungen genügt. So ist es beispielsweise für den internationalen Postverkehr durchaus sinnvoll, der Postleitzahl das nationale Kürzel – beispielsweise D, A oder CH – voranzustellen und in der letzten Zeile auch das Land anzugeben. Bestätigen Sie Ihre erfassten Daten mit „OK“.

In den Word-Optionen wird die eigene Adresse eingegeben
und lässt sich danach als Absender in Dokumente einfügen,
beispielsweise mit der Feldfunktion Useraddress.
Vergrößern In den Word-Optionen wird die eigene Adresse eingegeben und lässt sich danach als Absender in Dokumente einfügen, beispielsweise mit der Feldfunktion Useraddress.

Postadresse einfügen: Nachdem die Adresse einmal gespeichert ist, können Sie jederzeit darauf zurückgreifen. Word selbst benutzt die Angaben beim automatischen Gestalten von Briefumschlägen und Etiketten. Diese Funktion rufen Sie in Word 2010 und Word 2007 im Menüband mit „Sendungen ➞ (Erstellen) ➞ Umschläge“ beziehungsweise „Sendungen ➞ (Erstellen) ➞ Etiketten“ auf. In Word 2003 lautet die Befehlsfolge hierfür „Extras ➞ Briefe und Sendungen ➞ Umschläge und Etiketten“. Wenn Sie von Ihrer gespeicherten Adresse ohne Umschweife Gebrauch machen möchten, hilft Ihnen die Feldfunktion Useraddress weiter. Das Dialogfenster für die Auswahl der Feldfunktion öffnen Sie in Word 2010 und Word 2007 mit „Einfügen ➞ Schnellbausteine ➞ Feld“ und in Word 2003 mit „Einfügen ➞ Feld“. In der Liste der „Feldnamen“ finden Sie ganz unten das Feld „UserAddress“, das Sie markieren. Daneben im Feld „Format“ legen Sie mit einem Mausklick noch die gewünschte Schreibweise fest. Ein Klick auf „OK“ nimmt die Adresse dann an der Position der Einfügemarke ins Dokument auf.

Um diese Feldfunktion und mit ihr die Adresse ohne Menübefehle und Mausklicks ins Dokument aufzunehmen, drücken Sie im Text die Taste Strg zusammen mit der Funktionstaste F9. Dies öffnet die geschweiften Feldbegrenzer, in deren Mitte Sie Useraddress eintippen. Aktualisieren Sie die Feldfunktion mit einem Druck auf die Funktionstaste F9. Falls Ihre Adresse noch nicht erscheint, schalten Sie durch den gleichzeitigen Druck der Tasten Strg und F9 auf die Anzeige des Feldergebnisses um. Nun steht anstelle der Feldfunktion Ihre Absenderadresse.

Mittwoch den 07.11.2012 um 09:25 Uhr

von Heinrich Puju

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (1)
  • Till Wollheim 00:59 | 08.11.2012

    Viel zu umständlich!

    Was soll den der Quatsch?
    Das bringt vielleicht was bei Namen von Kalifen oder uralten Adelsgeschlechtern :-)
    Ansonsten hat man die Adresse 3x getippt bis man den ganzen Firlefanz da abgearbeitet hat!
    Es müsste natürlich so gehen: rechte Maustaste Klick - "Absender einfügen" - fertig.

    Ich benütze das sehr gute Tool 'SmartTools' das erzeugt einAdressbuch für Word oder man nimmt gleich von SoftMaker aus Nürnberg den TextMaker - der hat ein Adressbuch eingebaut wie sich das gehört und kostet ein Bruchteil von Word. Ist natürlich mit allen Offices kompatibel.
    Till

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