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Windows mit weniger Fonts schneller starten - so geht's

19.10.2015 | 14:30 Uhr |

Eine Auswahl an Schriften am PC zu haben, ist sinnvoll. Beschränken Sie sich jedoch auf solche, die Sie tatsächlich nutzen.

In früheren Jahren war oft der Tipp zu lesen, man solle sich in Windows auf möglichst wenige Schriften beschränken, da jede Font-Datei wertvollen Arbeitsspeicher belege. Das stimmte tatsächlich für Windows 95. Bereits Windows 98 hatte Microsoft jedoch so umgebaut, dass das Betriebssystem lediglich die Fonts im Speicher hielt, die aktuell benötigt wurden.

Dennoch ist das kein Freibrief, um Hunderte von Schriften zu installieren, denn jede Font-Datei muss beim Start von Windows eingelesen werden, was insbesondere bei magnetischen Festplatten das Hochfahren des Betriebssystems spürbar verzögert. Beschränken Sie sich daher auf die Schriften, die Sie auch tatsächlich nutzen. Mehr als etwa 450 Stück sollten es nicht sein.

Die schönsten Gratis-Fonts für Windows

Um vorhandene Fonts zu deinstallieren, benutzen Sie am besten die Schriftenverwaltung von Windows. Öffnen Sie die Systemsteuerung und klicken Sie in der Kategorie-Ansicht auf „Darstellung und Anpassung“. In der Gruppe „Schriftarten“ klicken Sie anschließend auf den Link „Schriften in der Vorschau anzeigen, löschen oder ein- und ausblenden“. Haben Sie in der Systemsteuerung die Symbolansicht eingeschaltet, klicken Sie einfach auf „Schriftarten“. Markieren Sie die einzelnen Schriftarten und sehen Sie sich eventuell die „Vorschau“ an. Mit „Löschen“ entfernen Sie den Font aus Windows.

Tipp: Öffnen Sie rechts oben das Menü für die Darstellung und stellen Sie „Details“ ein. Anschließend können Sie unter anderem erkennen, für welche Sprache eine Schrift entwickelt wurde und von welchem Hersteller sie stammt.

Video: Windows 10 - Versteckte Funktionen
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