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Windows und Microsoft-Programme aktualisieren

09.12.2010 | 11:01 Uhr |

Windows-Updates sind zwar nützlich, nehmen jedoch viel Zeit in Anspruch. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die lästigen Updateroutinen optimal einrichten.

Jeden zweiten Dienstag im Monat ist „Patchday“. An diesem Tag werden die bei Ihnen installierten Microsoft-Produkte über die automatische Update-Funktion von Windows aktualisiert. Standardmäßig passiert das um 3 Uhr morgens. Ist der PC zu dieser Zeit nicht verfügbar, dann wird unmittelbar nach dem nächsten Start aktualisiert. Alles, was Ihnen dann zu tun bleibt, ist abwarten, und das ist lästig. Stellen Sie Windows deshalb besser so ein, dass die Updates installiert werden, wenn Sie den PC gerade nicht brauchen.
 
Klicken Sie auf „Start“ (XP) oder das Windows- Symbol (Vista, Windows 7) und wählen Sie „Systemsteuerung -> Automatische Updates“ (XP) oder „Windows Update Einstellungen ändern“ (Vista, Windows 7). Die Option „Automatisch“ (XP) oder „Updates automatisch installieren“ (Vista, Windows 7) können Sie aktiviert lassen. Belassen Sie darunter die Standardoption „Täglich“, wählen Sie aber daneben als Uhrzeit etwa eine Stunde, bevor Sie den PC brauchen.
 
Wenn Ihr PC nicht 24 Stunden durchläuft, müssen Sie ihn zum Update automatisch starten oder wecken. Dabei ist es wichtig, in welchem Energiezustand sich Ihr PC davor befindet.
 
Um einen heruntergefahrenen PC zeitgesteuert zu starten, ist eine entsprechende Option im BIOS nötig. Rufen Sie das BIOS beim Starten über die auf dem Bildschirm angezeigte Taste auf (in der Regel [Esc], [F2] oder [F10]). Da es viele unterschiedliche BIOS-Hersteller und -Versionen gibt, ist die Automatik-Startoption an verschiedenen Stellen versteckt. Normalerweise erscheint sie unter „Stromversorgung“, „Power Management“, „Energieverwaltung“ oder „Erweitert“. Dort können Sie Tage und Uhrzeiten für den automatischen Start eintragen. Außerdem finden Sie hier häufig auch Aufwach-Optionen für einige der Energiesparzustände S1 bis S4.
 
Wenn eine entsprechende BIOS-Option fehlt, können Sie auf die englischsprachige Freeware Wakeup on Standby zurückgreifen. Allerdings dürfen Sie Ihren PC dann nach der Arbeit nicht herunterfahren, sondern müssen ihn stattdessen in einen Energiesparzustand versetzen (S3 oder S4). Um das automatische Aufwecken des PCs zu konfigurieren, wählen Sie im Tool unter „(1)“ die Uhrzeit, zu der der PC geweckt werden soll. Entfernen Sie das Häkchen vor dem Datum. Unter „(4)“ klicken Sie die Tage an, an denen der PC automatisch geweckt werden soll (für eine komplette Arbeitswoche aktivieren Sie „Mon“, „Tue“, „Wed“, „Thur“ und „Fri“). Dann klicken Sie auf „Start“, um die Anwendung zu aktivieren.
 
Achtung: Sollten die Updates nach dem Aufwecken nicht wie geplant heruntergeladen werden, dann hat der Rechner die Verbindung zum Netz nicht wieder aufgenommen. Klicken Sie in diesem Fall in Wakeup on Standby zusätzlich in die Box vor „Repair Network“.

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