Windows abschotten
Sicher surfen mit Add-ons und Tools
Gefährliche Websites sind meistens kaum von harmlosen zu unterscheiden. Selbst erfahrene Anwender können oft nicht erkennen, ob Sites schädlichen Code enthalten. Plug-ins für den Browser warnen Sie davor, wenn Sie auf eine bösartige Website geraten sind. Zu diesem Zweck analysieren sie den Code einer Website und prüfen zudem, ob die Site bereits in ihrer Datenbank als gefährlich hinterlegt ist. Diese Datenbank wird von Experten des Plug-in-Herstellers und auch von engagierten Anwendern des Tools gepflegt. Ein empfehlenswertes Plug-in ist McAfee Site Advisor. Ein Balken gibt über den Farbcode grün (harmlos), rot (gefährlich) und grau (unbekannt) Auskunft zur aktuellen Website. Ebenfalls gut ist WOT (Web of Trust). Das Browser-Plug-in unterscheidet bei Websites nicht nur nach gut und böse, sondern bewertet sie detailliert nach "Vertrauenswürdigkeit", "Händlerzuverlässigkeit", "Datenschutz" und "Jugendschutz".
Beim Surfen will man in der Regel anonym bleiben – sowohl für den Anbieter der besuchten Website als auch für weitere Benutzer desselben PCs. Damit nicht jeder nachvollziehen kann, welche Sites Sie aufrufen, benötigen Sie einen privaten Modus. Via Google Chrome besuchen Sie beliebige Web-Seiten, ohne dass diese Spuren im Browser hinterlassen können. Zu diesem Zweck starten Sie in Google Chrome mit der Tastenkombination <Strg>-<Shift>-<N> ein neues "Inkognito-Fenster". Sie erkennen es daran, dass oben links ein Schlapphut zu sehen ist, wie er in Comics vorzugsweise von Detektiven getragen wird. Die Inkognito-Funktion von Google Chrome – auch privater Modus genannt – wird es für Firefox erst in der Version 3.1 geben. Bis die Funktion verfügbar ist, können Sie sich mit dem englischsprachigen Plug-in Stealther behelfen. Mit der neuen Tastenkombination <Strg>-<Shift>-<S> wechseln Sie in den privaten Modus und wieder zurück.



