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Zweiter Monitor ohne Dual-Head-Grafikkarte

10.06.2009 | 11:00 Uhr |

Ein zweiter Bildschirm, auf dem beispielsweise die Bedienelemente und Menüs der aufgerufenen Software übersichtlich angeordnet sind, ist oft sehr praktisch. Normalerweise realisieren Sie dies über eine Grafikkarte mit mehreren Anschlüssen (Dual Head). Doch nicht jeder Rechner bietet eine solche Karte.

Anforderung:

Anfänger

Zeitaufwand:

Gering

Lösung:

Sie können stattdessen auch eine VNC-Verbindung (Virtual Network Client) nutzen. Sie ermöglicht in der Regel, den Bildschirminhalt auf dem Monitor eines anderen Rechners darzustellen. Leichter geht’s mit Hilfe von Zone Screen . Das englischsprachige Open-Source-Tool stellt nach Aufrufen des Clients auf dem Zweitrechner eine Erweiterung des Monitorbilds dar – genau so, wie man es sehen möchte. Der Erstrechner ist hierbei als Server definiert, der Zweitrechner als Client. Da der Zweit-PC nur für die Bildanzeige benötigt wird, kann das Gerät auch älter sein.

Um die Auflösung optimal an die Größe des Monitors anzupassen, können Sie unter „Options, Add custom resolution“ individuelle Werte angeben. Der Client muss nun noch wissen, welche Netzwerkadresse der Server verwendet. Das erfahren Sie, indem Sie „Start, Ausführen als“ aufrufen, hier „cmd“ eingeben und in der Kommandozeile „ipcon0 g“ aufrufen.

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