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Multifunktionales Arbeitsplatz-Menü

04.03.2008 | 11:19 Uhr |

Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf das Icon „Arbeitsplatz“ klicken, erscheint ein Kontextmenü mit wenigen Standard-Einträgen. Mit einem PC-WELT-Tool können Sie dieses Menü um beliebige Einträge erweitern und somit viele Windows-Funktionen zentral im Griff haben.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Lösung:

Wir bieten Ihnen das Tool-Archiv pcwArbeitsplatz an. Es erweitert das Kontextmenü des Icons „Arbeitsplatz“ auf dem Desktop um 23 praktische Windows-Funktionen für den schnellen Zugriff. Sie können es nach dem Schema selbst um zusätzliche Einträge erweitern, das nachfolgend ebenfalls erklärt wird.

Tool installieren: Entpacken Sie das Archiv zunächst in einen beliebigen Ordner. Unter Windows XP rufen Sie die Batchdatei pcwArbeitsplatz_Installieren.CMD per Doppelklick auf. Bei Vista müssen Sie diese Datei mit Administrator- Rechten starten, da die notwendigen Registry-Einträge von einem Konto mit weniger Rechten nicht gesetzt werden können. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste darauf, und wählen Sie „Als Administrator ausführen“. Daraufhin importiert das Tool die 23 neuen Einträge in den Registry-Schlüssel des Arbeitsplatzes

(„Hkey_Classes_Root\ CLSID\{20D04FE0-3AEA-1069- A2D8-08002B 30309D}\Shell\“)

und kopiert die Datei pcwRunas-System.CMD in Ihr Windows-Verzeichnis.

Wenn Sie nun mit der rechten Maustaste auf den Arbeitsplatz klicken, sehen Sie sofort die neuen Optionen. Jede ist unter dem genannten Registry-Schlüssel jeweils als Unterschlüssel gespeichert, der den Namen des Menüpunktes angibt. Ein weiterer Unterschlüssel mit dem Namen „Command“ weist der Option eine Funktion zu. Damit beim Anklicken des Menüpunktes auch etwas passiert, wurde der Standard-Zeichenfolge jedes „Command“-Schlüssels als Wert der Pfad einer ausführbaren Datei oder ein Kommandozeilen- befehl übergeben (zum Beispiel „control userpasswords2“ für die erweiterte Benutzerkontensteuerung).

Maximale Rechte: Wir haben in unserer REG-Datei eine ganze Reihe von unterschiedlichen Befehlstypen verwendet, die Sie sich nach dem Import der Datei in der Registry ansehen können. Besonders hervorzuheben sind die Befehle „System-CMD“, „System-Registry-Editor“ und „System-Task-Manager“. Hierbei wird die Cmd.EXE, die Regedit.EXE beziehungsweise die Taskmgr.EXE jeweils mit maximalen Systemrechten aufgerufen. Das bedeutet, Sie können damit uneingeschränkt jede Datei und jeden Registry-Schlüssel bearbeiten – auch solche, die für normale Benutzer und Administratoren normalerweise gesperrt sind. Gerade unter Vista häufen sich die Einschränkungen für den normalen Administrator und verhindern teilweise ganz einfache Aktionen, wie beispielsweise das Löschen einer Datei.

Wenn Sie einen dieser Punkte unter Vista aufrufen, startet die gewünschte Anwendung nicht direkt. Stattdessen erscheint zuvor der Pop-up-Dialog „Erkennung interaktiver Dienstedialoge“. Erst nachdem Sie dort auf „Meldung anzeigen“ geklickt haben, kommen Sie in den sonst streng geschützten Shell0-Be- reich und sehen Ihre Anwendung.

Wenn Sie das erweiterte Arbeitsplatz-Menü wieder auf den Standard zurücksetzen möchten, verwenden Sie einfach die Datei pcwArbeitsplatz1.1_De-Installieren. CMD aus demselben Archiv. Unter Windows XP reicht ein Doppelklick, unter Vista wählen Sie das Kontextmenü „Als Administrator ausführen“. Die Änderungen greifen sofort.

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