Video spielt nicht ab?
Bei Video-Problemen: Passenden Codec finden
Bei Codec-Problemen sollte man zuerst das fragliche Videoformat genauer analysieren. Wir zeigen, wie's geht. ©iStockphoto.com/Norebbo
Beim ersten Start werden die Grundeinstellungen im Fenster „Preferences“ abgefragt. Hier markieren Sie im Feld „Language“ mit einem Mausklick den Eintrag „Deutsch“ und bestätigen die Einstellung mit „OK“. Um ein Video zu analysieren und den Codec und andere Informationen in Erfahrung zu bringen, müssen Sie nun lediglich die Videodatei mit einem Mausklick im Windows-Explorer markieren und dann mit gedrückter Maustaste ins geöffnete Media-Info-Fenster ziehen. Sollte das Media-Info-Fenster nicht geöffnet sein, klicken Sie die Videodatei einfach mit der rechten Maustaste an und im Menü auf „MediaInfo“.
Codec-Probleme mithilfe von Codec-Paketen lösen
Die Einträge in den Bereichen „Video-Stream“ und „Audio-Stream“ nennen auch die Auflösung des Videobildes und die Qualität der Tonaufzeichnung. Über die Schaltflächen unter den Einträgen können Sie gegebenenfalls Internetseiten aufrufen, die Ihnen bei der Suche und oft auch der Installation fehlender Codecs behilflich sind. Wenn Ihnen die Auskunft in der einfachen Übersicht nicht genügt, können Sie die Darstellung der Informationen sehr variabel umschalten. Um beispielsweise einen anderen Anwender per Mail oder in einem Internetforum um Rat zu fragen, klicken Sie links in der seitlichen Leiste auf das Darstellungssymbol und im Auswahlmenü auf „Text“. Nun können Sie die Passagen, die Sie weitergeben möchten, mit gedrückter Maustaste markieren und dann nach einem Rechtsklick „Kopieren“ und in eine Nachricht einfügen.
Die Syabas Popbox V8 steckt in einem schicken, kleinen Metallgehäuse. Der Netzwerkzugang läuft über Ethernet-Kabel, schnelles WLAN (802.11 b/g/n) lässt sich über den USB-Stift Popcorn Hour WN-150 nachrüsten. Einen Einbauplatz für eine Festplatte bietet die Popbox nicht. Multimedia-Dateien spielt sie von Mediaservern, aus freigegebenen Netzwerkordnern oder von externen Datenträgern ab. JPG-Bilder über DLNA zeigte das Gerät nur in schlechter Auflösung. Der Mediaplayer von Syabas hat Zugriff auf zahlreiche Apps und Internetdienste; deutschsprachige Mediatheken oder Film angebote gibt es derzeit aber nicht. Bei der HDTV-Wiedergabe strich die Popbox jede zweite Bildzeile und verdoppelte den verbliebenen Rest – das sorgte für leicht unscharfe Bilder.
Im zierlichen Gehäuse des Dune HD TV-101 ist kein Platz für den nachträglichen Einbau einer Festplatte, und für externe Datenträger steht nur ein USB-Anschluss zur Verfügung. Mit einem passenden DVB-T-Stick empfängt er auch Fernsehbilder. Der Netzwerkzugriff klappte über das eingebaute Funknetzwerk WLAN oder per Kabel. Aus dem Internet lassen sich sogar sogenannte Bit-Torrent-Dateien laden. JPG-Bilder gab’s per DLNA nur grob aufgelöst auf dem Fernseher zu sehen. Bei HDTV mit 1080p unterschlug der Dune-Mediaplayer jede zweite Bildzeile und verdoppelte die verbliebenen; bei 1080i-Filmen stimmte die Auflösung. Heimkinoton lieferte der Dune TV101 nur über den HDMI-Ausgang. Analoge Töne servierte er frei von Rauschen oder Klangverzerrungen.
Das hochwertig verarbeitete Aluminiumgehäuse des Raidsonic IB-MP3011 Plus bietet Platz für eine Einbau-Festplatte (3,5 Zoll/S-ATA). Der Netzwerkzugang erfolgt per Kabel, WLAN gibt’s zum Nachrüsten. Optional erleichtert eine Tastatur die Internetbedienung. Die Icy Box stellt Fotos, Filme und Musik auch als Netzwerkspeicher (NAS) zur Verfügung. Über DLNA abgerufene JPG-Bilder wurden nur grob verpixelt am TV gezeigt. Und lagen andere, von DLNA nicht unterstützte Dateien im gleichen Verzeichnis, entsprachen die abgespielten Musik- oder Videotitel oft nicht den aufgerufenen Dateien. HDAufnahmen zeigte die Icybox mit brillianten Farben und fein aufgelösten Details, die Darstellung war pixelgenau. Auch die Umrechnung von normaler auf HD-Bildauflösung klappte problemlos.
Den kleinen Abmessungen zum Trotz passt in das Gehäuse der Lacinema Mini HD Bridge eine Festplatte, wenn auch nur in der kleinen Notebook-Ausführung (2,5 Zoll/S-ATA). Auch ein WLAN-Empfangsteil ist verbaut. Ungewohnt: Die „OK“-Taste auf der Fernbedienung sitzt oberhalb der Pfeiltasten. Das erreichbare Internetangebot beschränkt sich auf Bilderdienste wie Picasa und Flickr. Die auf der eingebauten Festplatte gespeicherten Multimedia-Dateien stellt der Lacie-Player auch anderen Netzwerkteilnehmern zur Verfügung. Im Betrieb wurde das Gerät recht warm. Bei der Wiedergabe von HD-Filmen mit 1080p löschte der Lacinema jede zweite Bildzeile und verdoppelte die verbliebenen Zeilen. Die Umberechnung von DVDs auf HD-Qualität erfolgte mit ordentlicher Schärfe und ohne Artefakte.
Der Sony SMP-N200 spielte nicht ganz so viele Multimedia-Dateien ab wie die Konkurrenz, konnte als einziges Gerät aber Filme in 3D ausgeben. Dazu punktet der preiswerte Player mit Anschlussvielfalt, Netzwerkanschluss über Kabel und Funk, einem üppigen Internetangebot einschließlich Video- und Mediatheken sowie mit geringem Stromverbrauch. Da der SMP-N200 HD-Filme nur mit 60 Hz ausgeben kann, muss er Filme mit anderen Bildwiederholfrequenzen umrechnen. Dadurch entsteht prinzipbedingt ein minimales Ruckeln, ansonsten ist die HDTV-Bildausgabe scharf und makellos. Die Wiedergabe von SDTV ist durch eine falsche, fest einprogrammierte Schärfe-Einstellung – die sich leider nicht ändern lässt – deutlich in der Auflösung begrenzt. Das sollte Sony durch ein Update beheben.
Seinen Aufgaben als Mediaplayer sieht der Videoweb TV eher als Pflichtprogramm: Es gibt nur Ausgänge für HDMI und Digitalton, eine Festplatte findet keinen Platz im Gehäuse. Immerhin, WLAN und Ethernet sind dabei. Aber der Videoweb TV bietet ein ständig wachsendes Angebot an Internetdiensten (etwa Youtube, Bild, Tune In), allein während des Testzeitraums kamen mehrere Mediatheken neu hinzu. Fotodienste (Picasa) und soziale Netzwerke (etwa Facebook) sind derzeit in Arbeit. Über HbbTV (Hybrid Broadband Broadcast TV) gewährt der Sender „Das Erste“ beispielsweise Zugriff auf das Programm der vergangenen Woche, falls man eine Sendung verpasst hat. In Einstellung 1080p sendete das Gerät zwar die volle Bildpunktezahl, aber bei halbierter vertikaler Auflösung.
Mit nur einem USB-Anschluss ist der Philips HMP5000 zwar etwas mager ausgestattet, Daten akzeptiert das Gerät aber auch über einen E-SATA-Anschluss oder einen Einschub für SD-Speicherkarten. Letztere verschwinden bei Einstecken komplett im Gehäuse und lassen sich nur mit dem Fingernagel herausfummeln. Die Netzwerkanbindung ist bei freier Wahl zwischen Funk oder Kabel schnell erledigt. Der Philips-Player versteht erfreulich viele Multimedia-Dateiformate und zeigte bei HD-Videos ein gestochen scharfes, makelloses Digitalbild. Die Vollbildwandlung (1080i auf 1080p) gelang tadellos. Den analogen Stereoton über die Cinch-Buchsen lieferte der HMP5000 mit leichtem Hochtonabfall und je nach Musik und Hi-Fi-Anlage leicht hörbaren Klangverzerrungen. Digitalton über HDMI war einwandfrei.
Der Xtreamer Sidewinder 2 ist ein ganz Flinker: Nicht nur die Netzwerkverbindungen über Ethernet (10/100/1000 mBit/s) oder über WLAN (802.11 b/g/n) sind von der schnellen Sorte. Auch eine nachrüstbare Festplatte (2,5 Zoll/SATA) lässt sich über einen USB-3.0-Eingang recht flott mit Daten befüllen. Die Bedienoberfläche besteht hauptsächlich aus Grafiken und macht einen futuristischen Eindruck. Auf Kommandos der Fernbedienung regiert das Gerät gelegentlich etwas träge. Der Xtreamer Sidewinder 2 lieferte tadellose, bestechend scharfe HD-Bilder. Bei der Umwandlung von Halb- auf Vollbilder (1080i auf 1080p) trat gelegentlich leichtes Bildflimmern auf. Über DLNA aus dem Netzwerk aufgerufene JPG-Bilder sahen grob verpixelt aus, andere Bilddateiformate liefen einwandfrei.
Der AC Ryan Playon HD2 ist Festplatten-tauglich: Er nimmt sowohl PC-Festplatten (3,5 Zoll/SATA) als auch Notebook-Datenträger (2,5 Zoll/SATA, über optionalen Einbaurahmen) auf. Ein E-SATA-Anschluss fehlt zwar, aber zwei USB-Buchsen und Aufnahmemöglichkeiten für verschiedene Speicherkarten sorgen für Multimedia-Nachschub. Die Ethernet-Kabelverbindung arbeitet mit hohem 100-MBit-Tempo, WLAN gibt es nur über einen USB-Dongle. Gelegentlich reagiert der Player etwas träge auf Befehle, und nicht jeder Menüpunkt ist dort zu finden, wo man ihn intuitiv sucht. JPG-Bilder aus dem Netzwerk zeigte der Playon HD2 grob verpixelt. HD-Videos sahen aber toll aus: Es gab keinen Beschnitt, kein Schärfeverlust, kein Ruckeln und kein Flimmern beim Umrechnen von Halb- auf Vollbilder.
Die ungewöhnliche Form des Asus Oplay HD2 ergibt sich aus der Einbaumöglichkeit für eine Festplatte: So stellt der Hersteller sicher, dass auch von unten Luft zirkulieren kann, um das Gerät zu kühlen. Gespeicherte Daten kann der Asus-Player über das Netzwerk anderen Geräten zur Verfügung stellen. Die Bedienung funktioniert problemlos, wobei das Abspielen von Multimedia-Inhalten oftmals recht lange Reaktionszeiten mit sich brachte. Es waren keine verschiedenen Auflösungen und Ausgabeformate wählbar. Im Sichttest zeigte der Asus Oplay HD2 ein makelloses Digitalbild. Bei der Vollbildwandlung (1080i auf 1080p) kamen leichte Artefakte zum Vorschein. Herkömmliches SDTV-Material (etwa von DVDs) wurde gut zu HDTV hochskaliert. Es fehlte nur minimal an Schärfe und Feinzeichnung.








