Windows Eingabeaufforderung
So beheben Sie Probleme bei der Befehlsausführung
Die wirksamsten Funktionen werden oft im schwarzen Fenster der Eingabeaufforderung eingegeben.
Das Wichtigste im Befehlszeilen-Modus ist die korrekte Eingabe. Wenn alles stimmt und nach dem Druck der Enter-Taste die Meldung dennoch lautet: „Der Befehl ist entweder falsch geschrieben oder konnte nicht gefunden werden“, stellt sich die Frage, woran das liegt.
Path-Variable kontrollieren:
Starten Sie wie gewohnt die Eingabeaufforderung, beispielsweise durch gleichzeitiges Drücken der Windows-Taste und der Taste R, der Eingabe cmd und einem Klick auf „OK“. Dann geben Sie einen Befehl ein, beispielsweise ipconfig, um die Konfiguration der Netzwerkadapter zu überprüfen. Wenn solch ein Befehl nicht richtig ausgeführt werden kann und eine Fehlermeldung erscheint, liegt dies oft daran, dass die Programmdatei einfach nicht gefunden wird. Damit Windows die wichtigsten Befehle findet, die für Funktionen im Betriebssystem zuständig sind, gibt es sogenannte Suchpfade, deren Variablen beim Start von Windows gesetzt werden.
Starten Sie wie gewohnt die Eingabeaufforderung, beispielsweise durch gleichzeitiges Drücken der Windows-Taste und der Taste R, der Eingabe cmd und einem Klick auf „OK“. Dann geben Sie einen Befehl ein, beispielsweise ipconfig, um die Konfiguration der Netzwerkadapter zu überprüfen. Wenn solch ein Befehl nicht richtig ausgeführt werden kann und eine Fehlermeldung erscheint, liegt dies oft daran, dass die Programmdatei einfach nicht gefunden wird. Damit Windows die wichtigsten Befehle findet, die für Funktionen im Betriebssystem zuständig sind, gibt es sogenannte Suchpfade, deren Variablen beim Start von Windows gesetzt werden.
An diesen Suchpfaden orientiert sich Windows, wenn ein Programm gesucht werden muss, da es sich nicht im momentan geöffneten Ordner befindet. Die Konsequenz ist, dass Windows nach gesuchten Programmen nur in den Ordnern automatisch Ausschau hält, die in den Suchpfaden vorkommen. Wohin aber weisen die Suchpfade? Welche Ordner in dieser Suchvorgabe enthalten sind, können Sie in der Eingabeaufforderung direkt überprüfen, indem Sie den Befehl path eingeben und die Enter-Taste drücken. In der Bildschirmanzeige sehen Sie die aktiven Pfade. Achten Sie hierbei insbesondere auf den Ordner „System32“, in dem die meisten Dateien für Windows-Befehle gespeichert sind, die Sie im Eingabefenster brauchen. Ein typischer Pfadeintrag zu diesem Ordner hat die Form: C:\Windows\System32 (wobei Groß-/Kleinschreibung bei Windows unerheblich ist).
Sollte der Pfad zum Ordner „System32“ fehlen, ergänzen Sie ihn, indem Sie an der Eingabeaufforderung eingeben path=%path%;c:\windows \system32 und anschließend mit der Enter-Taste bestätigen. Hierbei sorgt die Eingabe %path% dafür, dass die bereits angelegten Pfade übernommen werden. Nach dem Semikolon hängt die Eingabe c:\windows\system32 den zusätzlichen Suchpfad an die bestehenden Pfade an. Daraufhin kontrollieren Sie noch einmal mit path und einem Druck auf die Enter-Taste, ob die Pfadergänzung auch wie gewünscht erfolgt ist. Nun sollte es gleichfalls mit den Systembefehlen klappen, die im Fenster der Eingabeaufforderung eingegeben werden.
Systemvariablen setzen:
Sollte der Fehler häufiger vorkommen, dass Systembefehle nicht gefunden werden, empfiehlt es sich zu überprüfen, ob die entsprechende Umgebungsvariable richtig gesetzt ist. Bei Windows Vista oder Windows 7 klicken Sie im Startmenü mit der rechten Maustaste auf „Computer“ und dann auf „Eigenschaften ➞ Erweiterte Systemeinstellungen ➞ Erweitert“. Bei Windows XP klicken Sie im Startmenü mit der rechten Maustaste auf „Arbeitsplatz“, dann auf „Eigenschaften ➞ Erweitert“.
Sollte der Fehler häufiger vorkommen, dass Systembefehle nicht gefunden werden, empfiehlt es sich zu überprüfen, ob die entsprechende Umgebungsvariable richtig gesetzt ist. Bei Windows Vista oder Windows 7 klicken Sie im Startmenü mit der rechten Maustaste auf „Computer“ und dann auf „Eigenschaften ➞ Erweiterte Systemeinstellungen ➞ Erweitert“. Bei Windows XP klicken Sie im Startmenü mit der rechten Maustaste auf „Arbeitsplatz“, dann auf „Eigenschaften ➞ Erweitert“.
Nun folgt ein Klick auf „Umgebungsvariablen“ und hier in der Liste der „Systemvariablen“ ein Doppelklick auf den Eintrag „Path“. Drücken Sie die Taste Ende, sodass die Einfügemarke am Ende des Eingabefelds „Wert der Variablen“ steht, und geben Sie ein Semikolon und dann den Pfad zum Ordner „System32“ ein, beispielsweise ;C:\Windows\System32 Bestätigen Sie die Eingabe mit einem Klick auf „OK“ und schließen Sie die geöffneten Dialogfenster ebenfalls mit „OK“. Dann starten Sie den PC neu. Nun sollte bei der Überprüfung der Path-Variablen wie oben beschrieben auch der von Ihnen manuell ergänzte Systempfad dabei sein, und somit dürfte der Ausführung von Systembefehlen nichts mehr im Wege stehen.
Die besten Kommandozeilen-Befehle für Windows
Attrib
Dateiattribute inklusive System-Attribut entfernen (Explorer kann nur Hidden und Readonly):
Dateiattribute inklusive System-Attribut entfernen (Explorer kann nur Hidden und Readonly):
Besitz übernehmen und Vollzugriff
Besitz übernehmen und Vollzugriff (Vista/Win7): icacls . /t /grant %username%:F
Besitz übernehmen und Vollzugriff (Vista/Win7): icacls . /t /grant %username%:F
Cipher
Alle (EFS-) verschlüsselten Dateien im aktuellen Ordner und unterhalb entschlüsseln: cipher.exe /h /i /a /d /s:.
Alle (EFS-) verschlüsselten Dateien im aktuellen Ordner und unterhalb entschlüsseln: cipher.exe /h /i /a /d /s:.
Compact
Gut komprimierbare Formate in allen Unterordnern komprimieren (ausgehend vom aktuellen Verzeichnis):
compact.exe /c /i /s *.pcx *.bmp *.doc *.rtf *.hlp *.inf *.dll *.xls *.txt *.htm *.html
Gut komprimierbare Formate in allen Unterordnern komprimieren (ausgehend vom aktuellen Verzeichnis):
compact.exe /c /i /s *.pcx *.bmp *.doc *.rtf *.hlp *.inf *.dll *.xls *.txt *.htm *.html
Convert
FAT32-Datenträger nach NTFS konvertieren:
convert c: /fs:ntfs
FAT32-Datenträger nach NTFS konvertieren:
convert c: /fs:ntfs
Dateien vergleichen
Dateien vergleichen (Ascii oder Binär): fc /b datei1 datei2
Dateien vergleichen (Ascii oder Binär): fc /b datei1 datei2
DLL oder Active X (de-)registrieren:
DLL oder Active X (de-)registrieren: regsvr32 /u xyz.ocx
DLL oder Active X (de-)registrieren: regsvr32 /u xyz.ocx
Firefox-Profile nutzen
Firefox-Profile nutzen: (beim Aufruf darf keine Firefox-Instanz laufen...):
firefox –ProfileManager
Firefox-Profile nutzen: (beim Aufruf darf keine Firefox-Instanz laufen...):
firefox –ProfileManager
Harddisk-Verhalten steuern
Harddisk-Verhalten steuern und messen: fsutil behavior set disable8dot3 1 fsutil fsinfo ntfsinfo c: (zeigt u. a. Clustergröße)
Harddisk-Verhalten steuern und messen: fsutil behavior set disable8dot3 1 fsutil fsinfo ntfsinfo c: (zeigt u. a. Clustergröße)
ipconfig
Physikalische MAC ermitteln und Einstellungen im Netzwerkprotokoll TCP/IP anzeigen:
ipconfig /all
Physikalische MAC ermitteln und Einstellungen im Netzwerkprotokoll TCP/IP anzeigen:
ipconfig /all
IPV6 deinstallieren
IPV6 deinstallieren und IP-Konfiguration komplett zurücksetzen (Install-Zustand): netsh interface ip reset c:\reset.txt
IPV6 deinstallieren und IP-Konfiguration komplett zurücksetzen (Install-Zustand): netsh interface ip reset c:\reset.txt
Logon-Zeiten für ein Konto einschränken
Logon-Zeiten für ein Konto einschränken(ohne Vista-Jugenschutz, also auch unter XP):
net user mausi /times:Mo-So,18-20
Logon-Zeiten für ein Konto einschränken(ohne Vista-Jugenschutz, also auch unter XP):
net user mausi /times:Mo-So,18-20
net user administrator
Kennwort für das Standardkonto "Administrator" vergeben:
Kennwort für das Standardkonto "Administrator" vergeben:
NTFS-Formatierung auf USB-Sticks erzwingen
NTFS-Formatierung auf USB-Sticks erzwingen:
format E: /fs:ntfs
NTFS-Formatierung auf USB-Sticks erzwingen:
format E: /fs:ntfs
Regedit in weiterer Instanz aufrufen
Regedit in weiterer Instanz aufrufen (etwa zum Wertevergleich an unterschiedlichen Stellen):
regedit /m
Regedit in weiterer Instanz aufrufen (etwa zum Wertevergleich an unterschiedlichen Stellen):
regedit /m
Rekursiv alle Dateien löschen
Rekursiv alle Dateien löschen, die bestimmten Namen oder Erweiterung haben:
del /s /f AlbumArtSmall.jpg
Rekursiv alle Dateien löschen, die bestimmten Namen oder Erweiterung haben:
del /s /f AlbumArtSmall.jpg
Ruhezustand deaktivieren
Vista: Ruhezustand deaktivieren:
powercfg -h off
Vista: Ruhezustand deaktivieren:
powercfg -h off
Schattenkopien reduzieren
Vista und Win7: Schattenkopien reduzieren (mehrere GB Gewinn - sofort): vssadmin delete shadows /for=c: /oldest
vssadmin resize shadowstorage /For=C: /On=C: /MaxSize=1GB
Vista und Win7: Schattenkopien reduzieren (mehrere GB Gewinn - sofort): vssadmin delete shadows /for=c: /oldest
vssadmin resize shadowstorage /For=C: /On=C: /MaxSize=1GB
Status der Netzverbindungen anzeigen
Status der Netzverbindungen und der geöffneten Ports anzeigen:
netstat -a
Status der Netzverbindungen und der geöffneten Ports anzeigen:
netstat -a
tracert
Ermitteln, über welche IP-Router Datenpakete bis zum Ziel-Host gesendet werden:
tracert
Ermitteln, über welche IP-Router Datenpakete bis zum Ziel-Host gesendet werden:
tracert
winsat
Festplattenleistung und andere PC-Leistungsparameter: winsat.exe disk -seq -read -drive c winsat cpu -compression
Festplattenleistung und andere PC-Leistungsparameter: winsat.exe disk -seq -read -drive c winsat cpu -compression







