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Versteckte Datei-Infos und Inhalte aufdecken

11.07.2011 | 11:01 Uhr

Windows versteckt geheime Dateierweiterungen und Sekundärdateien von Haus aus – egal wie Sie den Explorer einstellen. So machen Sie die Informationen sichtbar.

Mit einem Windows-Befehl lassen sich versteckte Infos freischalten.
Vergrößern Mit einem Windows-Befehl lassen sich versteckte Infos freischalten.

Wie immer Sie den Windows-Explorer unter „Ordneroptionen“ eingestellt haben: Er sagt auf keinen Fall die ganze Wahrheit über Dateien, Erweiterungen und Ordnertypen. Um alles anzuzeigen, hilft dieser Befehl in der Eingabeaufforderung :
 
dir /a [Ordnerangabe]
 
Sie erhalten für den angegebenen Ordner Dateinamen und Erweiterungen angezeigt, bei Scheinordnern (symbolischen Links) außerdem den Pfad des tatsächlichen Verzeichnisses. Um systemweit symbolische Links aufzulisten, hilft ab Vista der Befehl
 
dir /al /s c:\
 
Seit Vista kann Dir mit Parameter /r auch so genannte „Streams“ auflisten, also versteckte Sekundärdateien ( dir /r [Ordnerangabe] ).
 
Übrigens: Windows Vista und 7 erstellen eine Reihe neuartiger Ordner-Verknüpfungen. Anders als übliche Verknüpfungen haben diese symbolischen Links weitgehend das Aussehen und Verhalten normaler Ordner. Wenn Sie diese Technik selbst nutzen wollen, hilft wieder die mit Administrator-Rechten gestartete Eingabeaufforderung: Der Befehl
  mklink /d Bilder \\Server\Bilder
 
erstellt zum Beispiel die symbolische Verknüpfung „Bilder“ im aktuellen Ordner, der tatsächliche Ordner liegt auf einem Netzwerkserver.

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