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Verlangsamende Prozesse in die Schranken weisen

13.07.2010 | 11:01 Uhr |

Viele Windows-Nutzer kennen das Problem: Je länger der Rechner angeschaltet ist, desto langsamer wird er bei fast jeder Aufgabe. Nach einem Neustart ist er jedoch wieder voll auf den Beinen. Den Rechner immer wieder neu zu starten ist allerdings viel zu umständlich, da es wertvolle Zeit kostet.

Anforderung:

Anfänger

Zeitaufwand:

Gering

Lösung:

Die Hauptursache für die Leistungsprobleme ist das standardmäßige Windows-Speichermanagement. Generell wird eine Datei beim Öffnen zwar in den Cache des Arbeitsspeichers kopiert, sodass sehr schnell darauf zugegriffen werden kann, jedoch ist dieser bald voll, wenn man mit großen Dateien wie Videos arbeitet. Die Folge: RAM-Inhalte müssen zwangsweise auf die deutlich langsamere Festplatte ausgelagert werden, von der jeder Zugriff eine Ewigkeit in Anspruch nehmen kann.

Mit dem Tool Clevercache verhindern Sie, dass unnötige Leistungskiller-Dateien den Arbeitsspeicher blockieren. Der bessere Speichermanager ersetzt die Windows-Funktion und sorgt dafür, dass Anwendungen den Arbeitsspeicher nutzen können, ohne dass benutzte Bereiche zwangsweise ausgelagert werden. Zu diesem Zweck wird das System überwacht, um etwa blockierte Speicherbereiche schnell freizugeben.

Nachdem Sie das Tool installiert haben, finden Sie das dazugehörigen Symbol im Infobereich von Windows (Tray). Nach der Installation ist automatisch der „Autosense-Modus“ aktiviert. Dieser begrenzt den Datei-Cache wenn nötig, sodass immer genug freier RAM vorhanden ist.

Bei Bedarf können Sie aber auch mit einem Rechtsklick auf das Tray-Symbol „Control Center, Neu“ ein eigenes Profil mit benutzerdefinierten Einstellungen einrichten, bei dem unter anderem auch auf maximale Leistung gesetzt werden kann. So lässt sich auch ein Teil des Arbeitsspeichers für bestimmte Programme wie Videospiele reservieren.

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