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Stromprobleme bei USB-Geräten beheben

Freitag, 26.08.2011 | 11:05 von Christian Löbering
Jedes USB-Gerät braucht Strom für den Betrieb. Bei externen 3,5-Zoll-Festplatten ist das am einfachsten zu sehen, da hier ein externes Netzteil nötig ist.
Aber auch USB-Sticks, -Mäuse, -Soundkarten und kleinere externe Festplatten benötigen Strom, auch wenn nicht immer ein zusätzliches Netzteil dabei ist. In dem Fall sind die Geräte so gebaut, dass sie mit der Stromstärke von 500 mA (Milliampère) auskommen, die ein USB-Anschluss liefert. 2,5-Zoll-Festplatten brauchen aber Anlaufströme von 600 bis 1100 mA. Im laufenden Betrieb reichen 250 bis 400 mA. Den USB-Anschluss kurz zu überlasten ist in der Regel kein Problem.

Wenn Sie eine USB-Verteilerdose („USB-Hub“) ohne eigenes Netzteil nutzen, dann stehen allen dort angeschlossenen Geräten zusammen die 500 mA eines Anschlusses zur Verfügung. Da kann es passieren, dass ein Gerät unterversorgt wird und dadurch gar nicht oder nur sporadisch funktioniert.

Sie können den Strombedarf aller angeschlossenen USB-Geräte messen. Entpacken Sie dazu das Programm Usbdeview in einen beliebigen Ordner und starten es. Blättern Sie in der Geräteliste ganz nach rechts, bis Sie die Spalte „Leistung“ sehen. Klicken Sie auf den Spaltentitel, um alle Einträge absteigend nach der benötigten Stromstärke zu sortieren. Überprüfen Sie nun, dass alle Geräte die an einem USB-Anschluss hängen, zusammengenommen nicht mehr als 500 mA benötigen. Andernfalls ziehen Sie einige Geräte von der Verteilerdose ab und stecken sie in andere USB-Anschlüsse.

Freitag, 26.08.2011 | 11:05 von Christian Löbering
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