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Schneller surfen

Google-DNS-Server als Internet-Turbo nutzen

13.02.2013 | 11:23 Uhr |

Wer im Internet surft, gibt entweder den Namen der Internetseite direkt in die Adresszeile ein oder benutzt eine Suchmaschine, um die gewünschte Internetseite aufzurufen.

In beiden Fällen wird die Internetseite jedoch über die sogenannte IP-Adresse aufgerufen, die aus einer gegliederten Nummernfolge besteht, beispielsweise aus 62.146.91.230 für pcwelt.de. Sie könnten diese Nummer also auch direkt in das Adressfeld des Browsers eingeben und bestätigen, um die Internetseite der PC- Welt aufzurufen. Merken kann man sich die nummerische IP-Adresse aber nicht besonders gut. Aus diesem Grund gibt es ein Internetnamensystem und spezielle Server, die diese Namen mit Hilfe des Domain Name System (DNS) wieder in nummerische Adressen auflösen. Die größte und schnellste Ansammlung von DNS-Servern hat wohl Google. Sie haben die Möglichkeit, diese gratis zu nutzen, beispielsweise wenn Sie Ihren Provider im Verdacht haben, dass seine DNS-Server ein wenig lahm sind oder mit manchen Internetadressen keine Verbindung aufbauen.

In den Eigenschaften des Netzwerkadapters können Sie festlegen, über welchen DNS-Server die Namen der Internetseiten in nummerische Adressen aufgelöst werden sollen.
Vergrößern In den Eigenschaften des Netzwerkadapters können Sie festlegen, über welchen DNS-Server die Namen der Internetseiten in nummerische Adressen aufgelöst werden sollen.

DNS-Konfiguration: Mittels einer Änderung in der Konfiguration des Netzwerkadapters Ihres Rechners geben Sie die Anweisung, die DNS-Server von Google zu nutzen. Hierfür klicken Sie bei Windows Vista und Windows 7 in das Suchfeld des Startmenüs oder bei Windows XP auf „Ausführen“, geben ncpa.cpl ein und bestätigen mit der Enter-Taste. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste die aktive „LAN-Verbindung“ oder die „Drahtlosnetzwerkverbindung“ an und im Menü auf „Eigenschaften“. Im Dialogfenster klicken Sie in der Liste der Verbindungselemente doppelt auf „Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4)“ oder „Internetprotokoll (TCP/IP)“ (bei Windows XP).

So surfen Sie absolut anonym im Internet

Markieren Sie im folgenden Dialogfenster mit einem Mausklick die Option „Folgende DNS-Serveradressen verwenden“. Achtung: Sollten in den Feldern darunter bereits Einträge vorliegen, so kann es durchaus sein, dass diese Vorgaben für den Zugriff auf das interne Hausnetzwerk notwendig sind. In diesem Fall sollten Sie Änderungen nur nach Rücksprache mit dem Systemadministrator Ihres Netzwerks vornehmen, auf jeden Fall aber die eingetragenen Adressen notieren, um sie gegebenenfalls auf die hier beschriebene Weise wieder einzugeben. Wenn lediglich in einem der beiden Felder ein Eintrag vorliegt, geben Sie nur im freien Feld eine der beiden folgenden Zahlenfolgen ein.

Klicken Sie nun in das Feld „Bevorzugter DNS-Server“ und geben Sie hier in die vier durch Punkte getrennten Bereiche die Ziffernfolge 8.8.8.8 ein, wobei Sie die Einfügemarke mit den Pfeiltasten bewegen. Ebenso geben Sie danach im Feld „Alternativer DNS-Server“ die Ziffernfolge 8.8.4.4 ein. Bestätigen Sie die Eingabe mit einem Klick auf „OK“ und schließen Sie auch das nächste Dialogfenster mit „OK“. Daraufhin erfolgt der Zugang ins Internet über die DNS-Server von Google. Um die Einstellung wieder zurückzusetzen, öffnen Sie auf die oben beschriebene Weise das Eigenschaften-Dialogfenster und markieren hier entweder „DNS-Serveradresse automatisch beziehen“ oder tragen die notierten DNS-Server-Adressen wieder in die Felder ein.

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